STF gegen Steuererhöhungen

“Nicht mit uns”

Mittwoch, 27. Oktober 2021 | 16:35 Uhr

Bozen – Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle, erteilen den geplanten Steuererhöhungen der Landesregierung eine klare Absage: “Vielen Bürgern und Betrieben steht das Wasser jetzt schon bis zum Hals. Weitere finanzielle Mehrbelastungen sind in der aktuell angespannten Phase nicht nur unsozial, sondern auch ökonomisch verantwortungslos, da viele Betriebe damit ruiniert und Arbeitsplätze gefährdet werden.” Die Bürger und Betriebe Südtirols dürften nicht als Bankomat für eine fehlgeleitete Wirtschafts- und Finanzpolitik der Landesregierung missbraucht werden!

“Südtirols Wirtschaft leidet durch die Zugehörigkeit zum Italienischen Staat ohnedies schon an einem enormen Wettbewerbsnachteil. Höhere Steuern, schlechtere Verwaltung und ausufernde Bürokratie machen den Standort Südtirol zunehmend unattraktiv.” Auch für die arbeitende Bevölkerung sei das Leben in Südtirol kaum mehr finanzierbar. “Geringere Löhne, höhere Wohn- und Lebenshaltungskosten sowie die bevorstehende Erhöhung der Energiepreise führen dazu, dass viele Bürger mit dem Einkommen kein Auskommen haben. Wenn nun auch noch in den Bereichen Familie, Soziales und Wohnbau finanzielle Kürzungen vorgenommen werden, wird dies für viele Bürger existenzgefährdend”, erklärt die Bewegung.

Eine weitere finanzielle Mehrbelastung durch die Erhöhung von Steuern und die Reduzierung von Sozialbeiträgen sei nicht vertretbar und werde entschieden abgelehnt und im Landtag bekämpft werden, so die Landtagsabgeordneten Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle.

“Mit seinem Finanzabkommen hat Landeshauptmann Kompatscher dem italienischen Staat mehr als vier Milliarden Euro geschenkt. Dieses hinausgeworfene Geld der Südtiroler Steuerzahler würde man jetzt dringend in Südtirol zur Förderung der Wirtschaft und zur Unterstützung der Bevölkerung brauchen”, erklärt die Bewegung abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "“Nicht mit uns”"


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anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Wenn die Bevölkerung mit dem Hart verdienten Geld so umgehen würde wie der LH,dann wären wir aller verhungert

Oracle
Oracle
Superredner
1 Monat 5 Tage
@anonymous… Nachdem das Land kein Geld drucken kann gibt es 2 Möglichkeiten um an mehr Geld zu kommen, Steuern erhöhen, wo es wenig schmerzt (die Auftragsbücher der Firmen sind mehr als voll), oder man reduziert Ausgaben, bei der Schule? bei der Sanität? Man könnte einige 100 Landesangestellte entlassen? Was für Vorschläge haben sie? übrigends, diese Aussage zum LH ist recht gewagt, da man die Hintergründe der Entscheidungen nicht kennt. So eine Aussage kann nur von jemanden kommen, der nie eine Verwaltungsverantwortung übernommen hat. Im Unterschied zum Familienhaushalt, hat das Land die öffentlichen Gebarungsnormen zu befolgen, es gibt immerhin auch noch… Weiterlesen »
Paladin
Paladin
Tratscher
1 Monat 4 Tage
Es gibt noch eine dritte und vierte Möglichkeit: 1. Richtig haushalten! Es ist immer einfach das Geld anderer Leute auszugeben. Wäre das Land ein Privatunternehmen hätte es schon längst Konkurs angemeldet. Es gibt sicherlich Bereiche wo rote Zahlen leider Alltag sind (Mit den Öffis ist kaum Geld zuverdienen), aber man kann auch sparen! 2. Mal bei den eigenen Gehältern anfangen. Die Politiker erhöhren sich diese(!) und bekommen noch Corona-Ersatzzahlungen(!). Da könnte man als erstes anfangen einmal richtig zu sparen. Also wenn man will gibt es Möglichkeiten. Nur das tut den Politikern selber wehund darauf haben sie natürlich keine Lust, da… Weiterlesen »
Einbuorli
Einbuorli
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

Hot zuofällig die Tammerle oder der Sven eppas gsogg,daßse in Inflationsausgleich net welln und dofür in die Rentner gebatn. 
Sem gibs kuoan ausgleich oder Steiererleichterung. Ban Geld hehrt die Frendschoft au.  a olts Schprichwort😂😂

Dolomiticus
Dolomiticus
Superredner
1 Monat 5 Tage

Je niedriger das Niveau der Politiker, desto höher die Steuererhöhungen. Weil epps onders follt ihmene net in…

einervonvielen
einervonvielen
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Ein paar Schwachköpfe werden sie mit dieser Aussage sicherlich fangen….

berthu
berthu
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage
die Autonomiekompetenzen sollten mit 90% (+/-) der in Südtirol eingenommenen Steuern selbst im Land finanziert werden. So habe ich es in Erinnerungen von früheren Verhandlungen und Zusagen. Dabei hat das Land immer schon zusätzliche Staatskosten im Land übernommen, um gewisse wichtige Dienste “funktionieren” zu lassen. Dabei gehen sehr große Steuerposten “am Land vorbei” -weil Firmensitz nicht in Südtirol. Dazu zahlt der Staat diese in Südtirol eingehobenen Steuern nie rechtzeitig oder gar nicht an Südtirol zurück. Da wird hin und her gehandelt wie bei den Marocchini, und um zeitig einen Teil für den Haushalt zu bekommen, werden laufend “Abschläge” hingenommen. Ausreden… Weiterlesen »
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