Thema hat viel Staub aufgewirbelt

Schottergrube in Gais – die Ergebnisse der Bürgerbefragung

Samstag, 02. November 2019 | 18:43 Uhr

Gais – Die geplante Schottergrube in Gais hat für Unruhe in der Bevölkerung und heftige Proteste gesorgt. Am heutigen Samstag hat eine Bürgerbefragung zum Thema stattgefunden.

Von 8.00 bis 16.00 Uhr hatten die Fraktionistinnen und Fraktionisten von Gais die Möglichkeit, ihre Stimme für einen der drei möglichen und rechtlich umsetzbaren Standorte abzugeben. Gleich anschließend an die Bürgerbefragung fand die Auszählung statt.

Mit 79,17 Prozent der Stimmen hat die Variante B klar vor Variante A (13,22 Prozent) und Variante C (7,61 Prozent) gewonnen.

Von 1.565 Abstimmungsberechtigten haben 596 an der Befragung teilgenommen. 30 Stimmzettel waren ungültig, 14 wurden weiß abgegeben.0

Die Fraktionsverwaltung und auch die Betreiberfirma haben zugesichert, sich an das Ergebnis der Bürgerbefragung zu halten.

Parallel zur Bürgerbefragung fand eine Meinungsumfrage der Gemeindeverwaltung Gais statt, bei der die Fraktionisten*innen von Gais ihre Gedanken und Überlegungen zum Thema Schottergrube Gais schriftlich deponieren konnten. Die Auswertung dieser Meinungsumfrage erfolgt voraussichtlich am Montag.

Die Gegner hatten im Vorfeld kritisiert, dass es nicht möglich war, für ein grundsätzliches Nein zum Schotter-Abbau zu stimmen.

Beide Ergebnisse werden anschließend von der Gemeindeverwaltung Gais an die Landesregierung weitergeleitet, die schlussendlich die Entscheidung treffen wird.

Von: mk

Bezirk: Pustertal

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

18 Kommentare auf "Schottergrube in Gais – die Ergebnisse der Bürgerbefragung"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
raunzer
raunzer
Superredner
15 Tage 5 h

Das grundsätzliche Nein zur Schottergrube stand nicht zur Auswahl, die Gaisener haben aber die Möglichkeit dies bei den kommenden politischen Wahlen in ihrer Entscheidungsfindung einfließen zu lassen.

Dublin
Dublin
Kinig
15 Tage 3 h

…die Fragestellung war unfair…
😝

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
14 Tage 18 h

Bis dahin haben die meisten vieles vergessen und gehen wieder Edelweiss pflücken 🤔

Savonarola
15 Tage 4 h

olle welln an Schouder, lai die Gaisinger nit

josef.t
josef.t
Tratscher
15 Tage 3 h

Die wohnen doch alle in einem Gebäude, das zum Großteil
aus diesem Material gebaut wurde, wo kam das wohl her,
vielleicht aus einer Schotter- Sandgrube, in der “Nähe” einer
anderen Ortschaft ?

LaLuna
LaLuna
Grünschnabel
14 Tage 18 h

@josef.t
Dann würde es dir auch nichts ausmachen, wenn 200m neben deiner Wohnung eine Schottergrube in dieser Größenordnung entstehen würde.? Sind ja nur läppische 18 Jahre mit Lärm, Lkw’s, Bagger und Staub.

josef.t
josef.t
Tratscher
14 Tage 7 h

Eine Gegenfrage Unterland; Flugplatz, Autobahn,
Eisenbahn, und Staatsstraße, mit dem ganzen
Nord-Südverkehr und da wohnen Menschen noch
näher an den Strukturen ?
Für den einen Freud, für den einen Leid ?
Unser Wohlstand und Fortschritt, fordert
eben auch “Unannehmlichkeiten” ?

Grantelbart
Grantelbart
Tratscher
15 Tage 6 h

Das mit dem Staub kommt erst noch!

wellen
wellen
Universalgelehrter
14 Tage 17 h

Missbrauch einer Volksabstimmung: wähle zwischen Pest und Cholera…Im Mai gibts die Rechnung!

soistes
soistes
Neuling
14 Tage 20 h

Aber bei den kommenden Wahlen können wir bestimmen. Oder ist das auch nicht mehr möglich ?? Da kann sich der BM wieder mehr um seinen Schotter kümmern.

LaLuna
LaLuna
Grünschnabel
14 Tage 17 h

Das wird er ganz sicherlich tun

Dicker
Dicker
Neuling
14 Tage 18 h

Es gibt schlimmeres als eine Schottergrube. Hier wurde nicht mehr um die eigentliche Sache diskutiert. Die Gegener sollten sich selbst hinterfragen

irgendwer
irgendwer
Grünschnabel
14 Tage 17 h

solange jemand keinen eigenen Vorteil hat wird jeder für nein stimmen…..
und die gaisinger sollten dann ohne  Sand bauen …..

Neumi
Neumi
Kinig
14 Tage 17 h

Bevor ich mich über das Fehlen eines “Neins” aufrege, wäre doch erst mal wichtig zu wissen, wozu es diese Schottergrube überhaupt braucht. Die eventuelle Notwendigkeit verschwindet ja gegebenenfalls nicht dadurch, dass man “Nein” ankreuzt.

Grantelbart
Grantelbart
Tratscher
14 Tage 14 h

@ neumi:
Ganz einfach sie wird gebraucht damit die Firma BWR Schotter fördern kann. Evtl. hat die Fraktion auch etwas Geld notwendig indem sie den Grund verkauft.

Neumi
Neumi
Kinig
13 Tage 11 h

Danke. Wie viele Arbeitsplätze hängen da dran?

Grantelbart
Grantelbart
Tratscher
12 Tage 5 h

Keine Ahnung, aber der Bürgermeister hat Anteile an der Firma wie die Tagesschau berichtet hat.

OrB
OrB
Universalgelehrter
14 Tage 15 h

Im Überetsch, Gemeinde Eppan, wird man von der Nachbargemeinde einfach vor vollendete Tatsachen gesetzt. Man lässt einfach eine Schottetgrube an ein angrenzendes Wohngebiet errichten.

wpDiscuz