Auch Pendlermaut im Gespräch

Verkehr in Bozen: Caramaschi erwägt extreme Lösungen

Samstag, 13. Januar 2018 | 17:17 Uhr

Bozen – Bürgermeister Renzo Caramaschi und Mobilitätsstadträtin Marialaura Lorenzini haben am Donnerstagnachmittag im Bozner Rathaus den Berater Stefano Ciurnelli getroffen. Der Ingenieur wurde von der Stadtverwaltung beauftragt, im Gewerbegebiet Bozen Süd das Verkehrsaufkommen zu erheben und die Problembereiche der Verkehrsflüsse ausfindig zu machen.

Beim Treffen wurde die erste Phase eines nachhaltigen Mobilitätsplanes für das Gewerbegebiet Bozen Süd vorgestellt und besprochen. Dabei unterstrich Bürgermeister Caramaschi, dass „die nun erhobenen Daten von unserem Berater ausgewertet und vertieft werden, damit konkrete Maßnahmen zur Verringerung des Verkehrsaufkommens an den Stadteinfahrten vom Unterland und dem Burggrafenamt getroffen werden können.“

Vorgestellt wurden anhand der erhobenen Daten zwei mögliche Lösungsvorschläge. Diese sollen noch innerhalb Ende Jänner der Stadtverwaltung und der Mobilitäts-Arbeitsgruppe vorgestellt werden, in der die Autonomen Provinz, die Unternehmervereinigungen und die Vereinigung „Think Tank Sud“ vertreten sind. Letztere Vereinigung wurde für eine Aufwertung des Gewerbegebietes in Bozen Süd gegründet.

Bürgermeister Caramaschi und Stadträtin Lorenzini haben betont, dass „dadurch Voraussetzungen geschaffen werden, die Verkehrsflüsse und die Mobilität in diesem Stadtteil zu verbessern und in Folge auch das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel, als effiziente Alternative zum individuellen Kraftfahrzeugverkehr, verbessert werden kann.“

Medienberichten zufolge erwägt Caramaschi auch extreme Maßnahmen, um die Pendlerströme in der Landeshauptstadt einzugrenzen. Dazu zählen etwa eine Pendlermaut und eine zeitliche Begrenzung der Zufahrt ins Innere der Stadt, wenn das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs erst einmal verbessert worden it.

Neben Bozen Süd sorgt auch der Pendlerverkehr in Gries für Belastungen.

Für die Anrainer in den Problemzonen bedeutet das vor allem viel Lärm und schlechte Luft. Durch Bozen Süd fahren am Morgen vor Arbeitsbeginn und nach Feierabend im Schnitt rund 30.000 Fahrzeuge pro Tag.

Sollte die Gemeinde Lösungen mit den Arbeitgebern finden, könnte man auf eine Maut eventuell auch verzichten.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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17 Kommentare auf "Verkehr in Bozen: Caramaschi erwägt extreme Lösungen"


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sigi
sigi
Grünschnabel
7 Tage 21 h

Wenn man 20 Jahre im Winterschlaf ist, braucht das niemand verwundern das heute die Situation ist wie sie ist. Die Zone wurde ständig erweitert, die Stadt hat bis heute eine Unsummen an verschiedenensten Angaben der Unternehmen erhalten, aber haben es bis heute nicht geschafft ein zumutbares Verkehrsystem auf die Beine zu stellen. Und jetzt auch noch eine Pendlermaut einführen, weil man die eigenen Hausaufgaben nicht erledigt hat, finde ich eine bodenlose Frechheit.

bon jour
bon jour
Superredner
7 Tage 20 h

dem Dörfern gab das Land Mlllionen für Umfahrungen, in Bozen ist das Land geizig. v.a. der Luis war geizig mit Bozen

Ralph
Ralph
Superredner
6 Tage 7 h

@bon jour das stimmt so nicht. mit der jatasrophalen stadtverwaltung in bozen war jedes projekt undurchführbar

algunder
algunder
Neuling
7 Tage 22 h

Ach gea do hot er wieder amoll bewiesn wos er isch !! Zu den weihnachtsmärkten sein olle wilkommen , ( wo die gemeinde und wenig ondere richtig geld verdienen) und donoch hot südtirols otto normalverbraucher wieder das nachsehn ! Danke des mocht es guat!!

Storch24
Storch24
Grünschnabel
7 Tage 21 h

Herr caramaschi soll bitte um 17:30 ca Richtung Eppan fahren. Er wird erstaunt sein, wieviel Pendler VON Eppan Richtung Bozen fahren. Samstag, Sonntag im Sommer Richtung Seen will ich gar nicht sprechen. Also verlangen auch wir Maut. Mal sehen, wer den kürzeren zieht.

witschi
witschi
Universalgelehrter
7 Tage 21 h

ihr, weil es gibt schönere seen

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
7 Tage 20 h

na gut, dann nehme ich halt mein Essen von zu Hause mit, mache keine Kaffeepause mehr und boykottiere die Einkaufsstadt Bozen.

Staenkerer
7 Tage 18 h

ach der caramaschi und sein bozn … zrugg ins mittelolter: wegezoll und raubrittertum … na jo, letzteres tolleriert er jo schun …

witschi
witschi
Universalgelehrter
7 Tage 22 h

jawoll, lasst sie blechen

Marta
Marta
Universalgelehrter
7 Tage 20 h

dafür bekommt er den “goldenen Benito ” !!!!

forzafcs
forzafcs
Tratscher
7 Tage 18 h

Leit miasen dn Zohlen um orbeiten zu fohren, wo sein mir dn bold? war. die strossen besser ausgebaut ht er wianiger stau und wianiger co2.

Jodla
Jodla
Tratscher
7 Tage 20 h

Weihnachten Witz

Guri
Guri
Neuling
7 Tage 9 h

Ein Verkehrs system wie in der dritten Welt !…30 Jahre hinten . statt dessen Geld für unnütze Studien ausgeben was nichts bringen . wirklich eine vorzeige Stadt “

honakoanonung
honakoanonung
Grünschnabel
7 Tage 9 h

dai dai Caramaschi. Adesso basta. 

Tabernakel
7 Tage 4 h

Es sind doch alle Rechten stolz auf Caramaschi weil er so hart durchgreift.

FORZA !

Papesse
Papesse
Neuling
7 Tage 17 h

jo di Ursoche von Verkehr sein uanfoch die vielen Pendler mit ihren Autos und Fohrzeugen de von und noch Bozen fohren. Ober wos gibs alternativ: mitn Zug fohren, mitn Bus fohren, mitn Radl fohren, zufuas gian mit den Ross reiten? 

ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
7 Tage 32 Min

wenn man soviel neubauten aufstellt wie zur Zeit in bozen, dann darf man sich nicht wundern, dass in diesen neuen wohnzohnen auch viele neue potentielle verkehrsteilnehmer wohnen werden

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