Am 29. Januar 2026

Die olympische Fackel macht Halt in Meran

Donnerstag, 22. Januar 2026 | 15:30 Uhr

Von: mk

Meran – Auf ihrer Reise durch Südtirol macht die olympische Fackel der Winterspiele Mailand-Cortina 2026 am Donnerstag, den 29. Januar 2026 Halt in Meran, von wo aus die 53. Etappe der Staffel nach Tramin startet. Ein symbolträchtiges Ereignis, das die Stadtverwaltung von Meran mit Initiativen feiern möchte, um die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen und die tiefe Verbindung zwischen der Stadt und dem Sport zu würdigen.

Das Programm der Feierlichkeiten wurde heute Vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz im Sportplatz Combi in Anwesenheit des Vizebürgermeisters Nerio Zaccaria und der Sportstadträtin Barbara Hölzl vorgestellt.

Am Donnerstag, 29. Jänner, starten die Fackelträgerinnen und -träger um 10.00 Uhr in der Schennastraße (auf Höhe der Tankstelle) und laufen entlang der Cavourstraße und der Postbrücke bis zum Sandplatz. Hier findet bereits von 9.30 bis 11.30 Uhr – unter Beteiligung der Schülerinnen und Schüler der Stadt (über 1.000 Jugendliche haben sich angemeldet) und im Beisein zahlreicher Spitzensportlerinnen und -sportler von heute und gestern – eine öffentliche Feier statt.

Vom Sandplatz aus wird die olympische Fackel dann entlang der Laubengasse, dem Rennweg, der Goethe-, Alpini-, Rätia-, Petrarca-, Piave- und Gampenstraße weitergetragen, um dann das Gemeindegebiet in Richtung Unterland zu verlassen.

„Wir laden natürlich alle Bürgerinnen und Bürger ein, dieses einzigartige Ereignis mit uns zu feiern, die 28 Fackelträgerinnen und -träger entlang der Strecke zu begrüßen und an der Feier auf dem Kornplatz teilzunehmen”, so Zaccaria und Hölzl.

„Der Durchgang der olympischen Fackel in Meran ist nicht nur ein Ereignis von großer symbolischer Bedeutung, sondern auch eine Gelegenheit, gemeinsam über die Bedeutung der Olympischen Spiele nachzudenken, die seit jeher die universellen Werte der Freundschaft, des Friedens, des Respekts und der Hoffnung fördern. Die Fackel, deren Flamme von Hand zu Hand weitergereicht wird, verbindet Regionen, Kulturen und Generationen und erinnert daran, dass Sport ein Instrument des Dialogs und des sozialen Zusammenhalts sein kann”, bekräftigte der Vizebürgermeister Nerio Zaccaria.

„Meran, eine Stadt des Sports und der alpinen Tradition, erkennt in diesen Werten einen wesentlichen Teil ihrer Identität. Von internationalen Wettkämpfen bis hin zu den im gesamten Gebiet verbreiteten Sportanlagen, vom Jugendsport bis zur paralympischen Inklusion investiert die Stadt weiterhin in den Sport als Mittel für Wohlbefinden, Bildung und Gemeinschaft“, erklärte die Sportstadträtin Barbara Hölzl, die sich dann bei den Schulen, den Sportvereinen, den Wirtschaftstreibenden und den Sponsoren für die Unterstützung und die Beteiligung an den geplanten Events bedankte.

Unterstützt wird die Veranstaltung auch von der Meran 2000 Bergbahnen AG. “Wir freuen uns, einen aktiven Beitrag zu diesem Fest und zur Würdigung der Werte leisten zu können, für die der Sport steht. Unsere Gesellschaft und das gesamte Ski- und Wandergebiet haben sich mit Unterstützung der Gemeinde Meran stets für die Förderung sportlicher Aktivitäten auf allen Ebenen eingesetzt. Im Winter trainieren über 400 Leistungsportler*innen auf unseren Pisten, fast tausend Kinder nehmen an Skikursen teil”, so der Präsident Andreas Zanier.

Eine Stele für die Meraner Olympioniken

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde außerdem offiziell eine vor dem Combistadion aufgestellte Stele eingeweiht. Diese ist den Meraner Athletinnen und Athleten gewidmet ist, die an den Olympischen und Paralympischen Spielen teilgenommen und den Namen der Stadt bekannt gemacht haben:

  • Norberto Oberburger, Goldmedaille im Gewichtheben (Klasse bis 110 kg) bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles;
  • Edith Gufler, Silbermedaille im Zehn-Meter-Luftgewehrschießen, ebenfalls in Los Angeles 1984;
  • Christian Lanthaler, Silbermedaille in der Abfahrt und im Super-G bei den Paralympischen Spielen in Salt Lake City 2002.

“Die Stele ist ein greifbares Zeichen der Anerkennung für Sportlerinnen und Sportler, die mit Engagement und Opferbereitschaft die höchsten Werte des Sports verkörpert haben”, erklärte Daniel Hofer vom Verband der Sportvereine Südtirols). Anlässlich des Durchzugs der olympischen Fackel hat der VSS die Initiative der Stelen im ganzen Land gefördert.

Schnee von gestern, Olympia von heute

Anlässlich des Fackellaufs veranstalten das Palais Mamming, die Gesellschaft Meran 2000 Seilbahnen, das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Sportclub Meran und den Geschäftstreibenden der Innenstadt die Fotoausstellung „Schnee von gestern, Olympia von heute”, eine Ausstellung historischer Bilder, die den Wintersportarten in Meran und auf der Hochebene Meran 2000 gewidmet sind. Die Fotos sind bis zum 22. Februar in den Schaufenstern der Geschäfte unter den Lauben zu sehen und bieten Einwohnern und Besuchern einen Einblick in die alpine Sporttradition, die Meran zu einem Bezugspunkt in der Sport- und Tourismuslandschaft gemacht hat.

Mit den Initiativen rund um die olympische Fackel bekräftigt die Stadt Meran ihr Engagement für den Sport und begrüßt mit Stolz den Geist der Winterspiele Mailand-Cortina 2026, wohl wissend, dass das olympische Erbe nicht nur in den Wettkämpfen liegt, sondern vor allem in den Werten, die auch nach dem Erlöschen der Flamme weiterleuchten.

Bezirk: Burggrafenamt

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