Emotionaler Turniersieg für Woodland

Golfer Woodland gewinnt erstmals nach Gehirnoperation

Montag, 30. März 2026 | 10:14 Uhr

Von: APA/dpa

Golfprofi Gary Woodland hat erstmals nach einer Gehirnoperation wieder ein PGA-Turnier gewonnen. Der 41-jährige US-Amerikaner siegte bei den Houston Open nach vier starken Runden mit fünf Schlägen Vorsprung vor dem Dänen Nicolai Hojgaard und kassierte ein Preisgeld von rund 1,78 Millionen US-Dollar (1,55 Mio. Euro). “Heute war ein guter Tag. Ich bin stolz auf mich”, sagte Woodland nach seinem fünften Erfolg auf der PGA-Tour. Zuletzt hatte er 2019 die US-Open gewonnen.

2023 kämpfte Woodland mit starken Angstzuständen, in deren Folge ein Tumor festgestellt wurde. Nach einer Gehirnoperation kehrte er Anfang 2024 auf die Tour zurück, hatte seitdem aber mit posttraumatischen Belastungsstörungen zu kämpfen, die er erst kürzlich öffentlich machte. “Jeder kämpft mit irgendetwas”, sagte Woodland. “Wer auch immer mit etwas zu kämpfen hat, ich hoffe, er sieht mich und gibt nicht auf. Kämpft einfach weiter.”

Die Zuschauer im Memorial Park Golf Course bejubelten und feierten Woodland minutenlang mit frenetischen “Gary, Gary”-Rufen. “Wir betreiben zwar eine Einzelsportart hier draußen, aber ich war heute nicht allein”, sagte Woodland nach seinem Triumph mit Tränen in den Augen. Seine Frau Gabby war alle 18 Löcher an seiner Seite. Und selbst seine Konkurrenten Hojgaard und Vorjahressieger Min Woo Lee überließen ihn am letzten Loch allein die Bühne.

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