Von: apa
Titelverteidiger Red Bull Salzburg läuft im Viertelfinal-Play-off der ICE Hockey League einem 0:2-Rückstand hinterher. Der HC Pustertal setzte sich am Donnerstag auch im zweiten Duell mit dem Meister durch, in Bruneck siegten die Südtiroler mit 2:1 (1:1,1:0,0:0). Die Graz99ers stellten in ihrer Serie gegen den VSV nach einem 5:1 (0:0,0:0,5:1) in Villach ebenfalls auf 2:0. Dem HCB Südtirol gelang mit einem 2:1 (0:1,1:0,1:0) bei Olimpija Ljubljana der Ausgleich.
Die dritten Partien finden am Samstag statt. Im vierten Viertelfinale soll es am Sonntag losgehen. Die Serie KAC gegen Fehervar wird nach dem Abbruch des ersten Spiels nach dem Kollaps von KAC-Spieler Jordan Murray ebenfalls im “best of seven” ausgetragen.
Salzburger scheitern an starkem Pasquale
Salzburg konnte nach der Overtime-Heimniederlage am Dienstag in Bruneck zunächst vorlegen. Travis St. Denis war nach einem Puckgewinn der Gäste im Angriffsdrittel im Nachstochern zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung erfolgreich (12.). Kurz darauf bot sich Salzburg im Powerplay die Chance, den Vorsprung auszubauen. Es trafen jedoch die dezimierten Heimischen: Henry Bowlby bezwang Atte Tolvanen nach einem Gegenstoß mit einem Schuss durch die Beine (14.).
Pustertal schaffte in den Anfangsminuten des Mitteldrittels durch Daniel Glira (23.) die endgültige Wende. Die beste Ausgleichsmöglichkeit ließ Michael Raffl nach einem schweren Patzer des Gegners aus. Tyler Lewington war bei einem Stangenschuss nahe dran. Pustertals Goalie Edward Pasquale zeigte an diesem Abend auch eine starke Vorstellung und wehrte 31 Schüsse ab.
Sein Gegenüber Tolvanen bewahrte Salzburg gleich zu Beginn des Schlussabschnitts vor dem 1:3. Sein Team konnte indes auch das dritte Powerplay nicht nutzen. Salzburg dominierte, Pustertal lancierte aber gefährliche Konter. Zwei Minuten vor der Schlusssirene ging Tolvanen vom Eis, auch die Schlussoffensive mit einem Angreifer mehr am Eis erbrachte für das Team von Head Coach Manny Viveiros aber nichts ein. Salzburg verlor damit auch im dritten Saisonauftritt in Bruneck.
99ers belohnen sich im Schlussdrittel
Die 99ers schossen vor 3.100 Zuschauern in der Villacher Stadthalle deutlich öfter auf das gegnerische Gehäuse, wurden aber erst im Schlussdrittel belohnt. Paul Huber brach nach 61 Sekunden die Torsperre von Joe Cannata, Tim Harnisch legte keine eineinhalb Minuten später nach. Josh Currie (55.) stellte auf 3:0 für die nun effizienten Steirer, ehe Maximilian Rebernig (57.) der Partie noch einmal Spannung verlieh. Die 99ers ließen den Gegner aber nicht mehr aufkommen. Kevin Roy und Jakob Lippitsch erzielten in den finalen Minuten noch die Treffer vier und fünf für den Grunddurchgangs-Sieger.




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