79. Großer Preis Meran Südtirol

Sechs hochklassige Rennen mit Startern aus fünf Nationen

Donnerstag, 27. September 2018 | 12:00 Uhr

Bozen – Mit einem hochklassigen Meeting startet am Samstag das Große Turfwochenende des Großen Preises. Ab 14.20 Uhr stehen insgesamt sechs Flach – und Hindernisrennen auf dem Programm des Nachmittags. Die höchste Dotierung  weist das 64. Große Hürdenrennen von Meran auf.  Sechs Pferde aus Italien, Frankreich, Deutschland und der Tschechischen Republik bestreiten das mit 70.000 Euro dotierte Gruppe I – Rennen über die Distanz von 4.000 Meter. Den Status eines Gruppe II – Rennen genießt dagegen der 73. Preis der Nationen – Crystal Cup (Cross Country – 6.000 Meter – 40.000 Euro). An der längsten Prüfung des Meraner Rennkalenders nehmen acht Pferde teil. Im Jockeylager stehen bereits am Samstag Spitzenjockeys, wie die Tschechen Josef Bartos, Jan Faltejsek und Josef Vana Jr., der Franzose Thomas Beaurain  und der mehrfache italienische Championjockey Raffaele Romano im Einsatz.

Die Hauptrennen

64. Großes Hürdenrennen von Meran

Hochklassig besetzt ist  das 64. Große Hürdenrennen von Meran. Sechs Pferde aus Frankreich, der Tschechischen Republik und aus Italien bestreiten das mit 77.000 Euro dotierte Gruppe I – Rennen. Angeführt wird das Feld vom Vorjahreszweiten Taupin Rochelais . Der Schützling von Patrick Quinton hat letzthin das Große Jagdrennen von Waregem gewonnen und wird Thomas Beaurain  von geritten. Schwächer einzustufen ist der zweite Franzose Cross Way (F. Tett). Der Wallach konnte heuer auf den französischen Provinzbahnen nicht überzeugen. Aus der Tschechischen Republik reisen drei Sieganwärter an. Brog Deas (J.Faltejsek) hat das Rennen vor 2 Jahren gewonnen  und wurde im letzten Vorbereitungsrennen nur von Aztek (J. Kousek) geschlagen, auf den er am Samstag wieder trifft. Mit von der Partie ist auch der Drittplatzierte im Preis der Kurverwaltung Champ de Bataille (J. Vana Jr.). Der Schimmel aus dem Stall von Josef Aichner hat im Frühjahr das Große Hürdenrennen von Europa gewonnen. Sein Stallgefährte Capivari (J. Kratochvil vervollständigt das kleine, aber qualitativ hoch stehende Feld.

74. Preis der Nationen – Trophäe Chrystal Cup

Acht Pferde bestreiten am Samstag das längste Rennen der Meraner Saison über die 6.000 Meter des Preises der Nationen. Die Sieganwärter kommen wie im Vorjahr aus Frankreich. Patrick Quinton schickt mit Brise de Kerser und Star Rochelais ein sehr starkes Duo ins Rennen. Brise De Kerser (T. Beaurain) hat im Vorjahr das Rennen gewonnen und sein Stallgefährte, der von Jan Faltejsek geritten wird, hat heuer bereits gute Ergebnisse in seiner Heimat eingefahren. Zuletzt zwei Mal war All About Cossio auf der Meraner Bahn erfolgreich. Der Wallach aus dem tschechischen Rennstall Vocetka wird von Marcel Novak geritten. Das italienische Aufgebot wird von Silver Tango angeführt. Der Wallach hat mit Raffaele Romano das letzte Vorbereitungsrennen gewonnen und trifft am Samstag wieder auf den Zweitplatzierten Catalaunian Fields (J. Bartos). Mit von der Partie ist auch dessen Stallgefährte Mighty Mambo, der nach langer Rennpause zurück kehrt. Zuletzt aufsteigende Form hat Billy Silver (A. Pollioni)  aus dem Rennstall Cova bewiesen. Das Starterfeld komplettiert der Außenseiter Lost Monarck (M. Stefani).

Crystal Cup

Auch heuer ist Meran wieder eine Etappe des Chrystal Cups, einem 2010 gegründeten Renn – Zirquit bei dem  Rennen auf elf europäischen Rennplätzen ausgetragen werden. Die Prüfung, die in Meran stattfindet ist der Preis der Nationen, der heute ausgetragen wird. Angeführt von Pferde aus Frankreich, Tschechien und Italien das Gruppe zwei – Rennen.

Die Veranstaltung reiht Meran innerhalb der bedeutendsten europäischen Rennplätzen ein, auf denen die Diszplin des Steeple – Cross gepflegt wird. Der Preis der Nationen – Memorial Marco Rocca, ist einer der Klassiker im  Meraner Rennkalender und führt über die Distanz von  6.000 metri und 34 Hindernisse. Er ist damit nicht nur das längste in Meran ausgetragene Rennen, sondern auch eines der spektakulärsten.

Die Rennserie mit 750.000 € an Preisgeld, macht in Frankreich (Pau, Fontainbleau, Lion D’Angers, Craon e Compiègne), Irland (Punchestown), in der Tschechischen Republik (Pardubitz), in England (Cheltenham), in Belgien (Waregem), in der Schweiz (Frauenfeld), in Polen (Breslau) und in Meran Halt.

Erster Großer Preis Meran der Haflingerpferde

Im Rahmen des ersten Renntages des Meetings findet zum ersten Mal auch ein Rennen der Haflingerpferde statt. Der Große Preis Meran – Haflinger sieht elf der stärksten Südtiroler Haflingerstuten und ihre einheimischen Amazonen und Reiter am Start. Das Rennen wird von einigen Initiativen des Haflinger Pferdesportvereins und des Verbandes begleitet. So gibt es vor dem Rennen den Vorbeizug der erfolgreichsten Haflingerstute der letzten Jahre Ozone. Zusammen mit ihrer Reiterin Kathrin Erschbamer wird sie sich noch einmal vor dem Publikum präsentieren, das sie in den letzten Jahren mit mehreren Siegen am Ostermontag und in den Herbstrennen auf dem Maiser Pferderennplatz begeistert hat. Zudem können vier Haflinger bewundert werden, die beim Europachampionat ausgezeichnet wurden.

WineHunter – Die Vorschau auf das Merano WineFestival 2016

Am Samstag geht es los mit WineHunter beim Meeting des Großen Preises von Meran. Während der beiden Renntage wird das Merano WineFestival eine Reihe von ausgesuchten Weinproduzenten präsentieren. Das Format ist bekannt: Verkostung mit dem Weinproduzenten.

Gastromomie und Unterhaltung

Ab 11.00 Uhr ist der Restaurantbetrieb beim Vorführing mit kleine Gerichten geöffnet, geöffnet sind auch die einzelnen Bars im Bereich zwischen den Tribünen mit Live – Musik. Für die Kleinen ist der große Kinderspielplatz in Betrieb.

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt

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1 Kommentar auf "Sechs hochklassige Rennen mit Startern aus fünf Nationen"


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thomas
thomas
Universalgelehrter
22 Tage 6 h

So sieht Südtirols legalisiertes Glücksspiel aus!

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