Von: APA/Reuters
Mit Jannik Sinner und Iga Swiatek sind am Montag die beiden Nummern zwei bei den Tennis-Australian-Open sicher ins Viertelfinale eingezogen. Sinner hatte gegen seinen italienischen Landsmann Luciano Darderi nur in Satz drei Mühe, setzte sich aber nach 2:09 Stunden 6:1,6:3,7:6(2) durch. Swiatek fegte die australische Qualifikantin Maddison Inglis 6:0,6:3 vom Court. Bereits zuvor hatte sich der Italiener Lorenzo Musetti gegen Taylor Fritz 6:2,7:5,6:4 aus den USA durchgesetzt.
Bereits im Achtelfinale ausgeschieden ist hingegen Titelverteidigerin Madison Keys. Die 30-jährige US-Amerikanerin unterlag ihrer Landsfrau Jessica Pegula 3:6,4:6. Im Vorjahr hatte Keys im Endspiel überraschend gegen Aryna Sabalenka aus Belarus gewonnen und ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Gegen Pegula leistete sich Keys aber zu viele Fehler und fand nie ihren Rhythmus. Pegula reichte eine solide Leistung, um beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres zum vierten Mal das Viertelfinale zu erreichen. Die 31-Jährige verwandelte nach 78 Minuten ihren ersten Matchball.
Ihre nächste Gegnerin ist erneut eine Landsfrau, denn die als Nummer vier gesetzte Amanda Anisimova setzte sich wie erwartet gegen die Chinesin Wang Xinyu durch und gewann 7:6(4),6:4. Swiatek bekommt es mit der Kasachin Jelena Rybakina zu tun.
Sinner war über Drei-Satz-Ergebnis froh
“Wir sind gute Freunde, was auf dem Platz nicht immer leicht ist”, sagte Sinner, der im dritten Satz nicht ganz so zu überzeugen vermochte. “Ich bin dann sehr nervös geworden und bin froh, dass ich es in drei gewonnen habe”, zeigte er sich durchaus erleichtert. Sein Gegner wurde im letzten Match des Tages zwischen dem US-Amerikaner Ben Shelton und dem Norweger Casper Ruud ermittelt. Er ist in der Open Era erst der dritte Mann nach Pete Sampras und Novak Djokovic, der neun Major-Viertelfinali en suite erreicht hat.
Musetti bekommt es im Viertelfinale mit Major-Rekordsieger Novak Djokovic zu tun. Der 38-jährige Serbe, der in Melbourne auf seinen 25. Grand-Slam-Titel hofft, war ja schon am Vortag kampflos in die Runde der letzten acht eingezogen. Der Tscheche Jakub Mensik konnte wegen einer Bauchmuskelverletzung nicht antreten. “Ich habe sehr oft gegen Novak gespielt und jedes Mal lerne ich etwas daraus”, meinte Musetti, der nur eine von zehn Begegnungen gewonnen hat. “Es ist eine Ehre, den Platz mit ihm zu teilen”, erklärte der Weltranglisten-Fünfte, der einen Platz hinter dem Altstar liegt. “Er musste heute nicht spielen, also wird er wohl nicht müde sein. Ich fühle mich bereit, dass ich ihn zum Maximum pushen kann.”




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