Weiheliturgie am Nachmittag

Am 24. Juni: Priesterweihe im Brixner Dom

Mittwoch, 20. Juni 2018 | 12:20 Uhr

Brixen – Bischof Ivo Muser wird am Sonntag, 24. Juni 2018, Michael Lezuo und Peter Kocevar im Dom von Brixen zu Priestern weihen. Die Weiheliturgie beginnt um 15.00 Uhr.

Michael Lezuo wurde am 12. Mai 1990 in Bozen geboren. Er besuchte das Humanistische Gymnasium Walther von der Vogelweide in Bozen. Sein Theologiestudium absolvierte Lezuo in Brixen. Michael Lezuo hat ein Pfarrpraktikum sowie ein Praktikum im Haus der Gastfreundschaft der Caritas geleistet und mit drogensüchtigen Jugendlichen in Pavia gearbeitet. Am 1. Oktober 2017 ist er von Bischof Muser gemeinsam mit Peter Kocevar zum Diakon geweiht worden. Das Diakonatsjahr hat er in den Pfarreien von Albert Ebner (Deutschnofen, Eggen, Welschnofen, Gummer) verbracht. Peter Kocevar wurde am 15. Mai 1989 in Brezice (Slowenien) geboren. Er besuchte das Realgymnasiums der Salesianer in Slowenien, machte das Noviziat bei den Salesianern, ist dann nach Brixen gekommen und ins Priesterseminar in Brixen eingetreten, wo er Theologie studiert hat. Nach der Weihe zum Diakon am 1. Oktober 2017 hat Kocevar das Diakonatsjahr im oberen Pustertal mit Josef Gschnitzer und Andreas Seehauser verbracht.

Weiheritus

Die Priesterweihe beginnt in der Eucharistiefeier nach dem Evangelium und hat folgende Gliederung: Aufruf der Kandidaten, kurze Ansprache des Bischofs zu den Aufgaben des Priesters, Gehorsamsversprechen, Herabrufung des Heiligen Geistes in der Allerheiligenlitanei, Handauflegung des Bischofs und aller anwesenden Priester sowie das Weihegebet. Zu den nachfolgenden „ausdeutenden Zeichen“ im Weiheritus gehören das Anlegen der priesterlichen Gewänder, die Salbung der Hände, die Überreichung von Kelch und Hostienschale sowie der Friedensgruß. Die heilige Messe konzelebrieren die Neupriester dann mit dem Bischof.

‚Auf dem Boden liegen‘ als Zeichen der Hingabe

„Bei der Priesterweihe begegnen uns viele ausdruckskräftige Zeichen. Die meisten von euch verbinden die Priesterweihe mit dem ‚Liegen auf dem Boden‘. Ja, nachdem die Weihekandidaten dem Bischof versprochen haben, dass sie bereit sind, als Priester leben zu wollen und ihm Gehorsam versprechen, legen sie sich auf den Boden und das ganze Volk singt die Heiligenlitanei. Mit dieser Geste zeigen die Weihekandidaten, dass sie alles, was sie davor versprochen haben, auch tun möchten. ‚Auf dem Boden liegen‘ ist so ein sichtbares Zeichen, dass ich mich Gott ganz hingebe und auf seine wohlwollende Kraft vertraue und hoffe. Nur mit Gottes Kraft, die mich begleitet, kann ich dann im priesterlichen Leben allen Menschen von heute entgegengehen und bei ihnen in Hoffnung und Freude, in Trauer und Angst sein und sie begleiten“, schreibt Diakon Peter Kocevar eindrücklich im jüngsten Pfarrbrief der Pfarreien Innichen, Vierschach, Winnebach und Sexten, in denen er das Diakonatsjahr verbracht hat.

Die Priesterweihe wird von den beiden Kirchensendern Radio Grüne Welle (www.rgw.it) und Radio Sacra Famiglia (www.radiosacrafamiglia.it/) direkt übertragen.

Von: luk

Bezirk: Eisacktal