Senka setzt sich durch

Graffiti-Wettbewerb 2016: Die Wahl ist gefallen

Donnerstag, 06. Oktober 2016 | 18:50 Uhr

Bozen – Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz veranstaltete zum mittlerweile dritten Mal einen Graffiti-Wettbewerb – heuer zum Thema Urban Green –  Grüne Stadt – Cittá Verde. In den vergangenen zehn Tagen konnte die Öffentlichkeit das schönste und passendste Graffiti auf www.umwelt.bz.it/urban-green- graffiti.html wählen. Die Künstler der drei meist gewählten Graffitiwerke wurden nun abschließend mit einem Diplom und einem Geldpreis prämiert.

Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz hat auch heuer wieder in Zusammenarbeit mit der Umweltgruppe Bozen, dem Graffiti-Verein Volontarius/Murarte und der Schirmherrschaft der Gemeinde Bozen einen Graffiti-Wettbewerb zum Thema Urban Green ausgelobt.

Bis zum 4. Oktober konnte jeder Interessierte dabei seinen persönlichen Favoriten wählen, indem er auf der Webseite des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz (www.umwelt.bz.it/urban-green- graffiti.html) online seine Stimme abgab. Dabei platzierte sich SENKA auf dem ersten Platz, gefolgt von MENO auf Platz zwei und schließlich PAUL und ACEUNO ex aequo auf dem dritten Platz. Die  vier Prämierten  erhalten neben einem Diplom für ihre erfolgreiche Teilnahme auch einen Geldpreis.

Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz möchte sich aber bei allen sechs Graffiti-Künstlern recht herzlich für ihre Teilnahme bedanken. Denn auch dank ihrer Werke ist es uns möglich, auf die Herausforderungen, Trends und Wünsche für ein gutes Leben im urbanen Gebiet aufmerksam zu machen. Bis zum Jahr 2050 werden rund 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Gleichzeitig steigt die Affinität, das persönliche Umfeld nachhaltiger, umwelt- und ressourcenschonender sowie gesünder zu gestalten. Ein Trend ist dabei URBAN GREEN, also das Grün der Stadt: Brachflächen werden durch spontane oder gezielte Anpflanzungen in ästhetisch und ökologisch wertvolle Flächen verwandelt, die so von der Bevölkerung sinnvoll genutzt werden können, beispielsweise um eigene Lebensmittel anzubauen.

URBAN GREEN steht aber auch für clevere Mobilitätslösungen, lebende Gebäudehüllen, Null-Abfall-Konzepte, Ressourcenschutz, … kurzum, für eine lebenswertere Stadt. Daher auch unsere impliziten Fragen an die Graffitaros: Wie stellt sich die junge Generation ihre Stadt der Zukunft vor? Wie und wie viel Grün bringt man in die Stadt?

Für Riccardo Rizzo und Tobias Planer vom Verein Murarte ist klar: „Junge Menschen interessieren sich sehr wohl für aktuelle Themen des Natur- Umwelt- und Ressourcenschutzes, machen sich Gedanken dazu und möchten stärker gehört werden, wenn man ihnen den nötigen Raum lässt. Die Werke der teilnehmenden Graffitaros sind nicht bloß an die Wand gesprühte Farbe, sie enthalten Ansichten, Stellungnahmen und Botschaften.“

Für den Dachverband war dabei selbstverständlich, dass die gesamte Aktion möglichst ressourcenschonend ausgerichtet war. So wurden die Werke auf komplett wiederverwendbaren Wänden mit umweltfreundlichen Farben auf Wasserbasis erstellt.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz