Von: mk
Bozen – “Der Sprachaufenthalt in der Basilikata bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, Italienisch durch einen authentischen Sprachgebrauch zu praktizieren, besondere Aspekte der italienischen Kultur kennenzulernen und eine positive Einstellung gegenüber der Zweitsprache zu entwickeln”, unterstreicht die zuständige Inspektorin der Deutschen Bildungsdirektion für den Bereich Zweit- und Fremdsprache Sarah Viola und weist auf den großen Mehrwert dieser Sprachaufenthalte hin: “Insgesamt tragen Sprachaufenthalte zur persönlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bei, indem sie Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Motivation und aktive Teilnahme in sprachlichen, kulturellen und sozialen Kontexten fördern.” Für die Organisation der Sprachaufenthalte zeichnet der EU-Service der Deutschen Bildungsdirektion in Zusammenarbeit mit der Firma Master Studio Bari verantwortlich.
Beim dreiwöchigen Aufenthalt vom 14. Juni bis zum 5. Juli waren 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und beim zweiwöchigen Aufenthalt vom 21. Juni bis zum 5. Juli 71 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei. Die Schülerinnen und Schüler waren in verschiedene Gruppen aufgeteilt, wobei immer drei Gruppen entweder am Vormittag oder am Nachmittag Unterricht hatten, die anderen währenddessen bei verschiedenen Freizeitaktivitäten betreut wurden. Auf dem Programm standen Strandspiele wie Volleyball oder Boccia, und auch an verschiedenen Pools und Sportplätzen wurden sportliche Aktivitäten angeboten. Der Unterricht war sehr intensiv, da das Ziel die Erlangung eines international anerkannten Sprachzertifikates ist. Die Prüfung wurde am vorletzten Aufenthaltstag an der Universität von Siena abgenommen. Ein Höhepunkt während des Aufenthaltes war für die Schülerinnen und Schüler der Tagesausflug nach Matera, Kulturhauptstadt Europas 2019 mit Unesco-Weltkulturerbe-Status.
Nach diesen erfolgreich durchgeführten Sprachaufenthalten setzt sich die Deutsche Bildungsdirektion dafür ein, auch für den nächsten Sommer eine Finanzierung für dieses Schülermobilitätsprojekt zu erhalten, das mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF, des Landes Südtirol und des Staates ermöglicht wurde.




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