Von: apa
Seit Sonntag sind dem Feiern keine Grenzen mehr gesetzt, hat seit dem Nachmittag mit dem Eurovision Village vor dem Wiener Rathaus doch die offizielle Partylocation des 70. Song Contests für die Fans und Delegationen des Musikbewerbs geöffnet. Und die echten Hardcorefans hatten sich bereits weit vor der Öffnung des Areals angestellt, um sich als Erste einen Platz am Türkisen Teppich zu sichern, über den am frühen Abend die Stars der heurigen Ausgabe defilieren werden.
Deutschland-Fans mit Flammendekolleté passend zur heurigen Nummer “Fire”, kettenbehangene Mitglieder des alljährlich ESC-Tross, die für jedes Event eine eigene Kugel kreiert haben oder kleine Anhängerinnen des heurigen Österreich-Kandidaten Cosmó mit blauem Stern – bunt präsentierte sich das Völkchen aus aller Welt im sonnigen Areal, das nun bis am Finaltag bis zu 30.000 Menschen als Anlaufpunkt dient.
Alle drei (Halb)-Finalshows werden schließlich auf der größten der gut 30 Public-Viewing-Locations in der Bundeshauptstadt live übertragen. Dafür wird dann wie beim Eröffnungstag zusätzlich die Ringstraße zum Burgtheater gesperrt, um den Massen mehr Platz zu bieten. Am Sonntag wurden zunächst noch die Läufer des parallel angesetzten “Wings for Life”-Bewerbs am Village vorbeigeführt, bevor dann der traditionelle Turqouise Carpet von der Burg zum Rathaus verlegt wurde, um den heurigen Künstlerinnen und Künstlern eine würdevolle Unterlage zu bieten.
Ballwein und Cosmó zum Auftakt
Im Inneren des Village hingegen hatte Monika Ballwein einen Lauf und lud zum “Great ESC Singalong” mit einem Chor aus Freiwilligen. “Wie träumen von einem gemeinsamen Europa”, machte die Sängerin und Vocalcoach gleich zum Beginn Stimmung für ein Miteinander, dem sie ein Medley der ESC-Ikonen ABBA folgen ließ. Im Anschluss hatte sich dann Österreichs heurige Hoffnung Cosmó für ein kurzes Choreotraining zu seinem “Tanzschein” angemeldet.
Dann übernehmen aber endgültig auch die übrigen Acts der heurigen Ausgabe das Zepter, wenn alle 35 Teilnehmenden über den Türkisen Teppich defilieren, bevor im Rathaus selbst mit der Opening Ceremony dann letztgültig der Startschuss zum Megabewerb gegeben wird, der in der kommenden Woche die Bundeshauptstadt dominieren soll.
Zum Ausklang des Eröffnungsabends laden dann Eric Papilaya & The Good Vibe Tribe sowie Haddaway zur ESC-Party, bevor die Aufzeichnung des letzten Konzerts des ersten heimischen ESC-Königs Udo Jürgens aus 2014 für den Abschluss sorgt.
Und auch wenn keine Finalübertragungen oder Eröffnungen anstehen, werden in den Tagen bis zum ESC-Finale im Village die Musikfreunde einen Anlaufpunkt haben, sind auf der halbrunden Bühne vor dem Rathaus doch über 80 Stunden Programm bei freiem Eintritt angesetzt – von Abenden mit Contest-Altstars wie Lordi und Tommy Cash bis hin zu Musicalperformances.
(S E R V I C E – https://eurovision.wien.gv.at/esc-village )




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