Vorstellung ist für September geplant

Familienförderplan: Gemeinsam an (Familien-)Zukunft arbeiten

Montag, 02. Juli 2018 | 16:40 Uhr

Bozen –  Betreuung, Bildung, Beratung, Begleitung, Begegnung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf: diese gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zur Zukunft der Familienförderung und der Familienpolitik wurden im Zusammenhang mit der Arbeit am Familienförderplan diskutiert und erörtert. “Der Familienförderplan soll künftig eines der Instrumente für die Familienpolitik für morgen sein. Gerade deshalb ist es wichtig, neben der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Handlungsfelder auch konkrete Inputs und Vorschläge vor Ort zu sammeln und einzuarbeiten”, betont Familienlandesrätin Waltraud Deeg. Der Familienförderplan, der auch bereits im Landesgesetz zur Förderung und Unterstützung der Familien in Südtirol vorgesehen ist, wird im Auftrag der Familienagentur des Landes von treff.familie des Südtiroler Kinderdorfs in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Bozen und dem Österreichischen Institut für Familienforschung der Universität Wien erarbeitet.

Südtirol biete Familien bereits ein breites Spektrum an Unterstützung und Begleitung. Dennoch sei es wichtig, jederzeit neue Anregungen und Vorschläge einzusammeln und aufzunehmen. “Familienpolitik muss vorausschauend agieren, um mit Maßnahmen rechtzeitig Antworten geben zu können. Das Instrument des Familienförderplanes und der darin aufgezeigten Handlungsfelder kann uns dabei ein nützliches Instrument sein”, sagt Landesrätin Deeg. Die fünf Diskussionsabende Abende in Brixen, Lana, Bozen, Bruneck und Schlanders hätten gezeigt, dass Familien sich vielfältigen Herausforderungen stellen müssen, bei denen die öffentliche Hand, aber auch andere Stellen hilfreich zur Seite stehen können. Vor allem im Bereich der Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben gebe es noch einiges zu tun. So wurde unter anderem der Vorschlag gemacht, die Kooperation mit den Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule in diese Richtung neu zu denken. Außerdem sei es wichtig, Väter in ihrer Rolle innerhalb der Familie auch gesellschaftlich weiter zu stärken und die Vaterrolle aufzuwerten.

“Es geht darum, durch gute Rahmenbedingungen Lust auf Familie, auf Kinder zu machen”, stellt Familienlandesrätin Deeg als Zwischenresümee fest. In jedem Fall, waren sich die Teilnehmenden der Diskussionsrunden einig, sei es wichtig und richtig den Familien einen hohen Stellenwert einzuräumen. Man dürfe nie vergessen, dass Kinder und Familie Werte und Erfahrungen mit sich bringen, die unbezahlbar und nicht vergleichbar seien. “Familie ist eine Lebenserfahrung, die niemand missen sollte. Mithilfe des Familienförderplanes und weiterer Maßnahmen und Instrumente wollen wir uns noch mehr in Richtung Familienland Südtirol weiterentwickeln”, betont Deeg. Der Familienförderplan gehe nun in seine abschließende Erarbeitungsphase und soll Anfang September im Detail vorgestellt werden.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Familienförderplan: Gemeinsam an (Familien-)Zukunft arbeiten"


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kikuta1A
kikuta1A
Neuling
14 Tage 8 h

Habe 4 Kinder. Und kann aus meiner eigenen Erfahrung behaupten das die Unterstützung sei es finanziell oder sonst wie ein Witz ist. Man wird schikaniert und die Bewertung des Einkommens durch die EEWE ist ungerecht bis zum geht nicht mehr. und dies alles für etwas was einen nicht wirklich weiterhilft.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
14 Tage 8 h

… und auf der anderen Seite fahren alle 4 gratis mit Zug und Bahn, auch außerhalb der Schulzeit – während diejenigen ohne Kinder diese Kosten ausgleichen dürfen.
finanzielle Zuschüsse gibt’s vielleicht wirklich nicht viele, aber Sonderleistungen gibt’s dafür um so mehr.

kikuta1A
kikuta1A
Neuling
14 Tage 8 h

@Neumi, keiner von den 4 fährt gratis mit Zug und Bahn! Bitte vorher informieren und dann schreiben!

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
14 Tage 7 h

@kikuta1A Ach ja, stimmt … man hat die Gebühr ja auf 20€ im Jahr erhöht … hab ich ganz vergessen. Ja, damit trägt man definitiv bedeutend zu den Kosten bei.

iluap
iluap
Grünschnabel
14 Tage 19 h

Die familie ist das wichtigste was es gibt. Wie es zur Zeit aber
aussieht wollen viele nur noch höchstens ein Kind! Wo soll das
hinführen?? Dann gibt es Kommentare dass man froh sein muss dass
Ausländer zu uns kommen die viele Kinder haben!!! Geht da wohl nicht
was falsch?? Das wichtigste ist, man solle den Familien welche in der
Privatwirtschaft arbeiten besser unterstützen (finanziell, denn der
Unterschied zu den Öffentlichen Angestellten ist enorm. diese werden
wohlgemerkt nur mit den Steuergeldern finanziert ).Vielleicht
entschließen sich dann mehr Familien wieder mehr Kinder zu haben.
Bitte nicht so massiv in Kindertagesstätten investieren, das ist der
Werteverfall der Familien!!!

amme
amme
Superredner
14 Tage 12 h

wahlzuckerl?

herbstscheich
herbstscheich
Superredner
14 Tage 4 h

es ist Sinnlos Frau Deeg– FAMILIE IST BERUF– ist dafür in ihrem Hirn noch Platz ????

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