Gedankenaustausch

HGV-Spitze traf Landesrätin Rosmarie Pamer

Montag, 02. Februar 2026 | 16:57 Uhr

Von: luk

Bozen – Zu einem konstruktiven Gedankenaustausch trafen sich kürzlich Klaus Berger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) und Direktor Raffael Mooswalder mit Rosmarie Pamer, Landesrätin für sozialen Zusammenhalt, Familie, Senioren, Genossenschaften und Ehrenamt.

Der neue HGV-Präsident nutzte die Gelegenheit, der Landesrätin die vom HGV lancierte Arbeitgebermarke für Südtirols Hospitality „JOIN future hospitality“ vorzustellen, mit der Südtirols Hotel- und Gastgewerbe als moderner, attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber positioniert werden soll. Eine wichtige Rolle kommt dabei den Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden gleichermaßen zu. Aber auch die Politik sei gefordert: „Es gilt, politische Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Hotel- und Gastgewerbe auch zukünftig wettbewerbsfähig bleibt“, unterstrich Berger. In diesem Zusammenhang wurde die Bedeutung von Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstrichen. Landesrätin Pamer erläuterte das Engagement des Landes Südtirol beim Ausbau des öffentlich-privaten Betreuungsangebotes. „Die Kleinkinderbetreuung wurde stark ausgebaut und die Betreuungs- und Lernzeiten von Kindergärten und Schulen sollen stärker aufeinander abgestimmt werden“, informierte Landesrätin Pamer. HGV-Direktor Raffael Mooswalder wies auf die teils hohen rechtlichen und organisatorischen Hürden bei der Führung betrieblicher Kitas hin und schlug vor, die Auflagen zu reduzieren.

Positiv bewertet wurde das Audit Familie und Beruf. Man war sich einig, dass die zertifizierten Betriebe in der Öffentlichkeit mehr Sichtbarkeit erhalten und die Zertifizierung auch bei Förderungen ein Vorteil sein sollte. Weiters betonte Landesrätin Rosmarie Pamer auch die soziale Verantwortung der gastgewerblichen Betriebe bei der Integration von ausländischen Mitarbeitenden und das Unterbringen zwischen den Saisonen. HGV-Präsident Klaus Berger sicherte diesbezüglich die volle Bereitschaft zur Zusammenarbeit zu. Berger betonte dabei auch, dass es einen neuen rechtlichen Rahmen für die Schaffung von Mitarbeiterunterkünften brauche. Der HGV habe eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet. Nun hoffe man darauf, dass diese bei der nächsten Änderung des Gesetzes für Raum und Landschaft Berücksichtigung finden, heißt es abschließend in der Presseaussendung des HGV.

Bezirk: Bozen

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