TRANSART macht halt im NOI Techpark

Maker Space: Innovation trifft auf zeitgenössische Kunst

Freitag, 24. September 2021 | 19:25 Uhr

Bozen – Neue Wege gehen, den eigenen Horizont erweitern, bisher Unerforschtes entdecken. Das sind zentrale Elemente der zeitgenössischen Kunst, ebenso wie der Innovation. Diese beiden Welten trafen sich in den vergangenen Wochen im Maker Space im NOI Techpark. Im Rahmen der diesjährigen Ausgabe von TRANSART wagten sich drei Künstlerinnen, Veronika Eberhart (Österreich, 1982), Julia Frank (Italien, 1988) und Thea Moeller (Deutschland, 1985), koordiniert von der Kuratorin Victoria Dejaco, an das experimentelle Projekt „Art meets Maker Space“. Aus diesem Artists in Residence Programm und der Kontamination zwischen den beiden Welten sind drei einzigartige Werke entstanden, die heute Abend um 20.00 Uhr erstmals dem Publikum präsentiert werden und noch während der gesamten Bolzano Art Week vom 26. September bis zum 3. Oktober 2021 im Maker Space ausgestellt sind.

Die Künstlerin Thea Moeller lässt sich von der architektonischen Verwendung von Material und dessen Eigenschaften inspirieren. Julia Frank arbeitet system- oder gesellschaftskritisch, der Inhalt gibt das Material und die Form vor. Ähnlich arbeitet Veronika Eberhart, wobei sie sich in ihrer Praxis häufig feministisch positioniert. Drei unterschiedliche Künstlerinnen, jede mit ihrer eigenen Vision, aber vereint durch ihre Auseinandersetzung mit Produktionstechnologien und deren Einsatz. Maker Space bewies sich damit einmal mehr als Ort der Innovation und des Experimentierens, als Drehscheibe für Kunsthandwerk, Maker, Ingenieure und auch Künstlerinnen, die Prototypen entwickeln wollen, sprich unter Einsatz von Technologien wie Laserschneidern oder 3D-Druckern ein erstes greifbares Beispiel ihrer Projekte schaffen.

“Maker Space ist eine Prototypenwerkstatt, in der Unternehmen und Handwerker Maschinen und Dienstleistungen nutzen können, um neue Prototypen zu entwickeln und zu testen. Aber es ist auch ein kreativer Raum, offen für die Welt der Kunst, die so vieles gemeinsam hat mit jener der Forschung und der Innovation. Die Werke der drei Künstlerinnen sind ein greifbares Beispiel dafür, wie Technologie auch in diesem Bereich auf überzeugende Weise genutzt werden kann”, so Sepp Walder vom NOI Techpark.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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