"Unterschied macht sich in Leistungen bemerkbar"

Studie: Nur die Lombarden bezahlen mehr Steuern als wir

Sonntag, 24. September 2017 | 15:25 Uhr

Bozen – Die Menschen in der Region Lombardei zahlen im nationalen Vergleich am meisten Steuern. Gleich dahinter kommt die Region Trentino-Südtirol.

Diese Daten liefert eine Studie des Handwerker- und Kleinunternehmerverbandes Mestre CGIA.

Demzufolge hat im Jahr 2015 jeder Bürger der Lombardei – egal ob Kind oder Greis – im Durchschnitt 11.898 Euro an den Fiskus abgegeben. In unserer Region lag dieser Wert bei 11.029 Euro. Dahinter folgen die Emilia-Romagna mit 10.810 Euro, Latium (10.452 Euro) und Ligurien (10.121 Euro).

In den südlichen Regionen wurde im Schnitt weniger Steuergeld vom Fiskus eingenommen. Kalabrien ist mit 5.436 Euro das Schlusslicht. In Sizilien (5.610 Euro) und Kampanien (5.703 Euro) wird im Verhältnis zum Norden ebenfalls relativ wenig Geld pro Kopf nach Rom abgegeben.

Wer sich jetzt über dieses Ungleichgewicht ärgert, regt sich umsonst auf. Denn das Fazit  des Koordinators für Studien im CGIA, Paolo Zabeo, ist nämlich eindeutig: Er stellt einen Zusammenhang zwischen der Höhe der Steuereinnahmen und den damit verbundenen Leistungen hinsichtlich Qualität und Quantität her. Folglich: Je mehr Steuern gezahlt werden, desto besser und höher sind auch die Leistungen für die Bürger in den jeweiligen Regionen.

Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern liegt Italien was die Steuerlast anbelangt im oberen Mittelfeld, hinter Österreich und vor Griechenland.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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36 Kommentare auf "Studie: Nur die Lombarden bezahlen mehr Steuern als wir"


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bern
bern
Tratscher
27 Tage 6 h

Ein Südtiroler Arbeitnehmer, der in Deutschland 100000 Brutto verdient, zahlt dort Steuern. Soweit so gut. Würde er in Italien Steuern zahlen, so wären es 7000 Euro mehr an Steuern. Die Arbeitnehmer in Italien werden ausgepresst wie eine Zitrone.

Lingustar
Lingustar
Superredner
27 Tage 5 h

Dafür zahlt er in Deutschland wesentlich mehr an Sozialbeiträgen + Solidaritätszuschlag und Kirchensteuern. Das gleicht sich in diesem Fall mehr als aus, sogar noch erheblich zu Gunsten von Italien….

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
27 Tage 2 h

dich interessiert sowieso nur netto. das problem hat dein arbeitgeber.

natan
natan
Tratscher
27 Tage 1 h

@enkedu das problem hon i, i krieg vom arbeitgeber einen schönen dicken stundenlohn, der besteuert zu einem hungerlohn schrumpft.

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
27 Tage 49 Min

@enkedu
??? Der Arbeitgeber zahlt meinen bruttolohn. Steuern und sozialabgaben zahlt der Arbeitnehmer. Nur weil es dem Arbeitnehmer nicht brutto in die Hand gedrückt wird und der Arbeitgeber es einzahlt, heißt das nicht dass der Arbeitgeber es bezahlt. So wie die iva auch vom Konsumenten bezahlt wird. Würde die Belastung nicht so hoch sein, müsste man nicht brutto 100€ rauf fahren, damit unterm Strich ein fuffi bleibt. Würde somit auch Arbeitgeber entlasten.

der echte Aaron
der echte Aaron
Tratscher
27 Tage 22 Min

@bern
Welcher Arbeitnehmer verdient 100.000€??

elvira
elvira
Tratscher
26 Tage 21 h

@Lingustar
kirchensteuer brauchsch nit zohln wenn men far kirche austretet

ahiga
ahiga
Grünschnabel
26 Tage 12 h

@Mistermah
da hast du bedingt recht…
klar zahlt am ende der arbeitnehmer..aber der arbeitgeber muss es ” irgendwie” erwirtschaften und verkraften..
und da sind die bedingungen in italien sehr schlecht..

Lu O
Lu O
Grünschnabel
27 Tage 6 h

haha, der letzte Absatz: “…desto höher und besser sind die Leistungen für den Bürger…”
gibt es das in italien?!!? wenn ich nur an die post und die endlosbürokratie denke…
lächerlich

elvira
elvira
Tratscher
26 Tage 21 h

post isch eh no wurscht…durch computer isch.die post zweitrangig gwordn….sanität mocht mir mear kopfzerbrechen

Savonarola
Savonarola
Superredner
27 Tage 6 h

das wirkliche Problem ist nicht die Höhe der Steuern, sondern das Preis-Leistungsverhältnis. In Italien werden viele Steuern gezahlt und wenig, bzw. qualitativ tiefe öffentliche Leistungen erbracht. Siehe Sanität, Sozialstaat, Infrastrukuren. In den Regionen, die eh schon wenig zahlen, sind diese Leistungen katastrophal, und in den anderen Regionen niedriger als das Niveau der Einzahlungen. Aber bei uns gibt es ja mittlerweile stolze Italos, die gerne für ihr aufgezwungenes Vaterland bluten.

tresel
tresel
Superredner
27 Tage 2 h

die politik net zu vergessen..

Savonarola
Savonarola
Superredner
27 Tage 57 Min

@tresel
ja, und die Bürokratie usw.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
26 Tage 14 h

@tresel …………..und die “VITALIZZI” und Politikerprivilegien und die Auto blu usw.

Caligula
Caligula
Grünschnabel
27 Tage 2 h

Das Problem Italiens ist nicht die Höhe der Steuern an sich, sondern die hohe Steuerhinterziehung, die Schattenwirtschaft und die hohe Staatsverschuldung.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
27 Tage 2 h

..der ineffiziente Apparat, die schlechte Produktivität….

peterle
peterle
Superredner
27 Tage 2 h

@enkedu
Die jahrelange gleiche Politik die sich zerredet und sich gegenseitig mästet.

1litermuelch
1litermuelch
Grünschnabel
27 Tage 2 h

@enkedu schlechte produktivität wur i net sogen.
Der norditalienische raum zählt za die störksten industrien europas und wenn dr sell net war, nr war italien wirklich in dr scheiße.
Die italienische gastronomie uane fa die besten dr welt.
gonz uanfoch gsog!!! die regierung losst geld verschwinden ohne ende

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
27 Tage 1 h

@1litermuelch schau dir offizielle internationale vergleiche an. die zahlen sprechen für sich.

sie sind beeindruckend. beeindruckend schlecht.

CH-1964
CH-1964
Grünschnabel
27 Tage 6 h

Solange wir das Gefühl haben der Staat müsse alles finanzieren…werden die Steuern wohl kaum sinken. Mann kann nur verteilen was man zuerst eingenommen hat. Immer nur fordern und sich wundern das man immer mehr abliefern muss ist vielleicht ein wenig doof…

Norbi
Norbi
Tratscher
27 Tage 2 h

@ CH-1964

Das macht Italien schon seit Jahren. Alles was eingenommen wird, wird sofort aufgeteilt. Wo denke ich brauch ich wohl nicht zu schreiben

CH-1964
CH-1964
Grünschnabel
27 Tage 1 h

@Norbi Macht Südtirol auch nicht wesentlich anders.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
26 Tage 14 h

Es muss im Verhältnis stehen,und dies tut es in Italien und Südtirol bei weitem NICHT!😂

Tabernakel
27 Tage 5 h

Das Pro-Kopf Einkommen einmal gegenüberstellen?

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
27 Tage 2 h

möchtest mal deines gegenüber von meinem aufstellen? 😂

Kurti
Kurti
Tratscher
27 Tage 6 h

jo.ober unten mochen se 2 scontrini auf 100…. bei ins mindestens seins 50/50

Tabernakel
27 Tage 3 h
Kurti
Kurti
Tratscher
26 Tage 13 h

wie deine kommentare…
relativ….

jefferson
jefferson
Grünschnabel
27 Tage 4 h

Orbeitn mehr und sein ehrlicher…💶💶💶

Lingustar
Lingustar
Superredner
27 Tage 5 h

Das wären dann bei ca. 60 Mio Einwohnern ca. 550 Milliarden Euronen an Steuern… DIE möchte ich mal gerne sehen…….

silas1100101
silas1100101
Superredner
27 Tage 1 h

Ich kann keine Steuern zahlen weil ich kein Einkommen habe!!!

silas1100101
silas1100101
Superredner
27 Tage 4 Min

Villeicht weiß jemand eine Arbeit im Pustertal!! Auf dem Bau,Hotel, Fabrik, Putzjob oder was es gibt! Mit einem Mittagessen inclusive!! Weil ich kann mir kein Mittagessen leisten! Und ohne Mittagessen habe ich nachmittags keine Kraft.

Robin Hood
Robin Hood
Tratscher
26 Tage 15 h

Vielleicht könnte man die Steuer gerechter aufteilen ???

Habe noch keinen Zahnarzt, Anwalt,
Handwerker usw……. gesehen, der nicht mindestens 30% schwarz kassiert hat. Zum Glück profitiere auch ich.

Würde vorschlagen,GERECHTER ZU KONTROLLIEREN, da ich mit meinem Lohnstreifen keine Chance habe.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
26 Tage 14 h

Dieses Ammenmärchen:mehr Steuern bezahlen,mehr Leistung erhalten,das sehen wir in Südtirol am besten bei den Leistungen der SANITÄT,die immer weniger werden und wir immer mehr selbst bezahlen dürfen,trotz höherer Steuern. Die Erhöhungen der Zuzahlungen bei Medikamenten für chronisch Kranke,die erst kürzlich erfolgt ist,wird nicht einmal erwähnt,alles stillschweigen,der Bürger kommt erst drauf,wenn er das nächste mal in die Apotheke geht und mehr bezahlen muss.Super Transparenz und Information für den Bürger,gel Frau Stocker und Konsorten PD und SVP😡

geronimo
geronimo
Tratscher
26 Tage 2 h

11000 Euro im Durchschnitt zahlen die Südtiroler an Steuern… lachhaft, man weiss dass die Unselbständigen die Steuern in Italia zahlen. Solange die Steuerhinterziehung so hoch bleibt, wird sich Italien nie erholen…

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