"Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Unternehmerinnen und Selbständige ermöglichen"

Spagat zwischen Familie und Beruf ist manchmal ein Kunststück

Montag, 08. August 2016 | 11:04 Uhr

 

Bozen – Kürzlich fand ein Treffen zwischen den Vertreterinnen des Beirates zur Förderung des weiblichen Unternehmertums der Handelskammer Bozen und der Landesrätin für Familie und Verwaltung, Waltraud Deeg, statt. Dabei wurden mögliche Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf speziell für Unternehmerinnen und selbständige Frauen besprochen.

Es ist manchmal ein wahres Kunststück, den Spagat zwischen Familie und Beruf zu schlagen, besonders wenn man als Frau selbständig ist. Die häufigsten Schwierigkeiten treten in Verbindung mit der Kinderbetreuung auf. Dazu zählt die Überbrückung der langen Sommerferien aber auch die Betreuung am Nachmittag oder an schulfreien Tagen. Insbesondere selbständige Frauen im Dienstleistungsbereich haben mit diesen Hürden zu kämpfen.

„Es ist wichtig, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Südtirol noch besser funktioniert. Dabei geht es nicht nur um die Bewältigung von unmittelbar auftretenden Engpässen, wie etwa bei der Kinderbetreuung, sondern auch um langfristige Maßnahmen, zum Beispiel die Anerkennung der Erziehungsjahre für die Pension oder eine bessere Absicherung für Frauen bei Krankheit oder Berufsunfähigkeit“, unterstreicht die Präsidentin des Beirats zur Förderung des weiblichen Unternehmertums, Paulina Schwarz.

Die Landesrätin für Familie und Verwaltung, Waltraud Deeg, informiert: „In den vergangenen Jahren wurden entscheidende Schritte gesetzt, beispielweise hat das Land das Familiengeld verdoppelt und durch die Einführung der einheitlichen Tarife für die Kleinkinderbetreuung wurden die Elternbeiträge z.B. für den Tagesmutterdienst beinahe um die Hälfte reduziert. Darauf gilt es aufzubauen und an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Thema von gesamtgesellschaftlichem Interesse weiterzuarbeiten. Die Einbindung aller Akteure ist mir dabei ein besonderes Anliegen, weshalb ich dankbar für die wertvollen Vorschläge des Beirats bin.“

Beim Treffen mit der Landesrätin Waltraud Deeg nahmen neben der Präsidentin des Beirats für die Förderung des weiblichen Unternehmertums, Paulina Schwarz, auch die Mitglieder des Beirats Maria Luise Dabringer, Hiltraud Neuhauser Erschbamer, Heidi Rabensteiner und Letizia Lazzaro teil.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz