Lange Wartezeiten

Corona: Besuch im Altersheim nur nach Anmeldung

Montag, 15. Juni 2020 | 10:47 Uhr

Bozen – Nach drei Monaten hat er endlich seine Mutter wiedergesehen – im Garten hinter einer Wand aus Plexiglas. Das Treffen dauerte nur eine Viertelstunde und musste vorab per Termin vereinbart werden. Nach dem Lockdown fragen sich viele Angehörige von älteren Menschen, wann in Südtirols Seniorenwohnheimen endlich wieder Normalität einkehrt.

Der Mann, dessen Mutter im Altenheim Villa Harmonie in Bozen untergebracht ist, beschreibt die Situation als schwierig. Das nächste Mal darf er seine Mutter erst wieder in drei Wochen besuchen, berichtet die Tageszeitung Alto Adige. Vor der Corona-Krise sah er seine Mutter jeden Tag.

Trotz aller Einschränkungen dürfen sich die Südtiroler noch glücklich schätzen. Landeshauptmann Arno Kompatscher hat vor einer Woche einen Plan zur schrittweisen Lockerung der Zugangsbeschränkungen in Seniorenheimen beschlossen. Im restlichen Staatsgebiet hat Premier Giuseppe Conte das Besuchsverbot hingegen weiter verlängert.

Völlig grundlos ist die Sorge nicht: Von den 291 Todesopfern, die das Coronavirus allein in Südtirol gefordert hat, hielten sich 117 in Altenheimen auf. Drei davon waren in Strukturen in Bozen untergebracht.

Keine Umarmungen und keine Geschenke

„Ich bin mir der Einschränkungen bewusst. Doch wir können uns den hygienisch-sanitären Anordnungen nur fügen“, erklärt Liliana Di Fede, die Direktorin des Betriebs für Sozialdienste Bozen. Der Betrieb hat die Führung von insgesamt vier Altersheimen inne. Man hoffe, dass es Schritt für Schritt zu weiteren Lockerungen komme. Im Moment könne man nichts riskieren.

Auch für die Mitarbeiter ist die derzeitige Situation nicht einfach. Jeder Besuch eines Angehörigen muss sorgfältig geplant und begleitet werden. „Vor der Epidemie standen unser Häuser immer offen. Man hat alles Mögliche unternommen, um Familienbesuche zu jeder Uhrzeit zu ermöglichen. Das Personal wurde dadurch sogar entlastet. Außerdem konnte man auf die Hilfe der Freiwilligen zählen“, erinnert sich Di Fede. Doch seit März ist alles anders. Auch freiwillige Helfer dürfen die Seniorenheime nicht mehr betreten.

Seit einigen Tagen sind Familienbesuche wieder erlaubt – allerdings nur nach Terminvereinbarung, wobei jeweils nur ein Angehöriger pro Heimbewohner Zutritt hat. Beim Eingang wird Fieber gemessen, die Hände müssen desinfiziert werden und es gilt Maskenpflicht. Die Treffen dauern 15 bis 20 Minuten und finden – wenn möglich – im Garten statt. Der Sicherheitsabstand muss gewahrt bleiben.

Dass die Regeln eingehalten werden, darauf achtet ein Mitarbeiter aus einiger Entfernung. Umarmungen, ein Kuss auf die Wange zur Begrüßung, aber auch Geschenke sind ebenfalls verboten. Die Senioren werden darauf wieder aufs Zimmer begleitet. Der Platz, an dem die Begegnung stattgefunden hat, muss anschließend desinfiziert werden.

Auch die Aufnahme von neuen Heimbewohnern gestaltet sich als schwierig. Der Bozner Betrieb für Sozialdienste erwägt erst ab Juli wieder die Neuaufnahme von Senioren.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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Horti
Horti
Tratscher
1 Monat 30 Tage

Alle Touristen ins Land lassen aber Angehörige im Heim besuchen ist mit langen Wartezeiten verbunden. Wie erbärmlich.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 30 Tage

Horti It.Sind mal jede Menge da.Die D werden staunen so ein Souvenir mit zu nehmen.Ich würd nie Südtirol od.IT fahren wenn ich an Deren Stelle wär.

nuisnix
nuisnix
Superredner
1 Monat 30 Tage

Zuerst wird beantsandet, dass man die Altersheime nicht schnell genug abgesperrt hat…
Jetzt wird beanstandet, dass die Öffnung nicht schnell genug geht…

Was wollt ihr notorischen Nörgler und ewigen Nein-Sager denn???

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 30 Tage

@nuisnix Du sagst es :hätte früher geschlossen werden sollen dann wär es nicht zu den Vielen Infektionen.gekommen.Beispiel St.Leonh.Passeier.

Hof
Hof
Neuling
1 Monat 30 Tage

@nuisnix so an blöden Kommentar kannsch dir ersporn.
Konn lei jemand schreiben der mit der Soch nix zu tian hot

eli 67
eli 67
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

@nuisnix Das hat nix mit nörgeln zu tun.Die Heimbewohner hatten seit Monaten keinen Besuch von Angehörigen.Sie hatten keine Umarmungen von ihren Kindern und Enkeln.Die Pfleger können ihnen niemals dad geben was ihnen ein Angehlriger geben kann.Und jetzt dprfen Besuche statt finden mit einem Meter Abstand und unter Aufsicht damit keine Berührung zu Stande kommt.Einfach nur lächerlich so etwas .Ich persönlich ,hätte ich jenanden im Heim ich würde ihn nach Hause holen diese Zeit kann einem niemand mehr geben wenn ein Heimbewohner einsam im Heim stirbt,und die Angehörigen erst dann zu ihm gekassen werden wenn er im Sterben liegt.

Nik1
Nik1
Tratscher
1 Monat 30 Tage

@nuisnix wenn man ein Elternteil im Seniorenheim hat das nicht mehr ganz fit ist, vielleicht auch noch etwas verwirrt und Angst hat weil die Kinder und Enkel nicht mehr zubesuch kommen und andauernt bei den Pflegekräften nachfragt warum niemand mehr kommt. Die Kinder und Enkel seit Anfang März die Großeltern nicht mehr persönlich gesehen hat. Und niemand weiß wieviel Zeit noch bleibt.

nuisnix
nuisnix
Superredner
1 Monat 29 Tage

Ihr habt mich anscheinend nicht ganz verstanden…

Mir ging es nicht um das Aufsperren oder Zulassen!
Es ging mir in erster Linie um die kostant negativen Kommentare auf SN – zu “allem” muss “jeder” eine Weisheit deponieren, meistens wird nur geschimpft oder draufgehauen.
Konkrete Aussagen gibt es kaum!
Ein wunderbares Feld von Nörglern also!

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 30 Tage

Sehr wichtig für die alten Menschen und ihre Angehörigen. Habe selber meine 92-jährige Mutter fast drei Monate nicht gesehen, dennoch wird der Schutz immer noch wichtiger sein, als die “Umarmung”. Vielen Dank an die unermüdlichen Pflegekräfte, die den Senioren*innen trotz aller notwendigen Einschränkungen die Zeit so gut wie möglich gestalten.

Coolpet
Coolpet
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

Jo villeicht will se die net segn, sonst konn i mir den Komentar net, i mechat das mi meine leit kenn besuchen

eli 67
eli 67
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

Man darf zwar zum Besuch kommen ,aber man darf sich nicht berühren. Idiotie pur.Die Heimbewohner werden wenig Freude haben wenn ein Pfleger ständig abwehren muss damit keine Berührung statt findet.
Ich finde es armselig was in den Heimen abgeht, keine Spaziergänge, keine Besuche kein Kartenspiel.Alles was wichtig wäre für die Heimbewohner wird gestrichen.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 30 Tage

@eli 67…das ist auch von Heim zu Heim und Betreiber unterschiedlich geregelt. Ich kann ja nur vom Heim meiner Mutter reden. Dort machen sie ihre Gruppenbeschäftigungen und Essen gemeinsam, natürlich mit den entsprechenden Abstandsregeln. Das ist sicher aus räumlichen Gründen und Personalmangel nicht überall der Fall.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 30 Tage

@Coolpet…ganz schön dreist, so etwas zu unterstellen. Und besuchen geht. Denke, den Allermeisten ist der Besuch und leben ! wichtiger als berühren.

eli 67
eli 67
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

So denken Sie ,was im Heimbewohner vorgeht wisst ihr alle nicht

dahamminfranken
1 Monat 30 Tage

Meine Mutter lebt auch im Heim. Dement, schizophren, 85 Jahre alt… Ich bin der Meinung, dass man das lebenswerte Leben schützen sollte. Was macht ein Leben in deren Situation lebenswert? Ein Besuch, eine Umarmung, die Hand halten. Ich finde es nicht schön, die Bewohner völlig zu isolieren. Ich durfte am Muttertag 20 Minuten mit Mundschutz und Kittel in einen Besucher Raum, getrennt durch eine Scheibe. Das war so furchtbar…

Nik1
Nik1
Tratscher
1 Monat 30 Tage

@Guenni entschuldigen Sie bitte meine direkte Art aber fragen Sie mal Ihre Mutter war Ihr lieber wäre eine herzliche Umarmung von Ihren Lieben oder einsam im Seniorenheim.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage
@Nik1…lesen Sie meine Kommentare, dann erkennen Sie, dass sie nicht einsam ist. Sie ist Heimsprecherin und hat zusammen mit der Heimleitung erreichen können, dass der gewohnte Tagesablauf mit Ausnahme der Besuche fortgeführt wird. Es gibt weiterhin gemeinsames Essen, Lese-, Spiele-, Sing- und Bewegungsgruppen, natürlich mit Abstand. Es fehlen auch ihr Besuche mit Kontakt, aber es dürfen sich alle im Heim und auf dem abgesperrten Gelände frei bewegen. Besuche nach Anmeldung und Termin in einem eigens dafür eingerichteten Bereich sind seit der letzten Woche wieder möglich. Das Heim wurde sofort Anfang März für Besuche geschlossen und es gab bis heute keinen… Weiterlesen »
Zivilcourage
Zivilcourage
Grünschnabel
1 Monat 28 Tage
Guenni: Wenn Sie das Vorgehen der allermeisten Senioren- und Pflegeheime in Südtirol in der Coronazeit kennen würden, dann würden Sie manche Äußerungen hier besser verstehen. Leider war es bei uns so, dass die Heimbewohner monatelang in Ihren Zimmern isoliert waren und auch den gewohnten Tagesablauf mit gemeinsamen Essen, Beschäftigungen usw. hat es nicht gegeben und gibt es immer noch nicht. Wenn das der Fall wäre, wie im Heim Ihrer Mutter, dann wäre es für alle erträglicher gewesen. Leider befinden wir uns immer noch in der “Warteschleife” und hoffen auf eine menschliche und würdige Lösung dieser für Heimbewohner und Angehörige schwer… Weiterlesen »
Lucifer_Morningstar
1 Monat 30 Tage

Uanoch a groaße schweinerei wos do obgheat mit die oltersheime….. meahr konn menn nit sogen. Uanfoch traurig….

H.M
H.M
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

iatz megn se nor ingalling auhern iatz tats nor ingalling mit oller gewolt welln se dass no mehr leit an eisamkeit sterbm!!!!!onfoch lei schrecklich so mit dei ormen leit zu tian!!!!!!

falschauer
1 Monat 30 Tage

es ist offensichtlich, dass die wenigsten verstanden haben um was es geht, habt ihr denn alle die infektionsherde in den altersheimen von
st. pauls, lana und anderen orten in südtirol vergessen?…ich erwarte von niemanden, dass er weiß was im altersheim pio albergo trivulzio in mailand abgelaufen ist (in 4 monaten 405 tote!!!), aber was in hiesigen altersheimen passiert ist, sollte ein halbwegs informierter bürger schon wissen bevor er anklagt

eli 67
eli 67
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

@falschauer i orbeit in an Altersheim und i sich wia sich die Bewohner verändert hobm, und sell zum negativen.Viele sein agressiv, sitzn teilnamslos irgendwo, frogn wiasou niamend mear kimp und wiasou sie nimmer spaziern gian terfn.
Wenn sel für Sie kuen Problem isch, für mi als Pfleger isches sogor belostend mir tian de Leitlen brutal load.

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 30 Tage

Falschauer@

wichtig ist, dass du es verstanden hast, dann ist ja gut! 😉

H.M
H.M
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

und du hosch woll no net verstonden das es do um menschleben geat oder!!!!wer wert di iatz no gschütz und vor wos wenn nicht mehr isch und die pfleger????dei jeen tog schian brav hoam gean zur ihre familien und in nägsten tog wieder eini woas isch mit dei??!!!!!!stecken dei niamend un ?????ah lei die ongehörigen hon verstondn !!!a schweinerei isch des ,es wert no viel zu wenig geklogt!!!!!!

Krotile
Krotile
Tratscher
1 Monat 29 Tage

Die oan schreien, weil im Altersheim net genug aufgepasst worden isch ….. die oan fenns a “schweinerei” dass man aufpasst! richtig ischs onscheinend nie! I hoff, dass niemand va meine Angehörigen jemans ins Altersheim muss, obo wenn, noa wünsch i mir, dass sie sem aufpassen, dass koan Virus eingeschleppt werd! die älteren Leit, de sem wohnen hom schun sischt zu kämpfen!

koenig Ludwig
koenig Ludwig
Tratscher
1 Monat 30 Tage

Für viele Heimbewohner kommt das leider viel zu spät!!
Danke liebe Politik

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 30 Tage

koenig ludwig bedank Dich bei den E…….Wählern.

Mutti
Mutti
Universalgelehrter
1 Monat 30 Tage

Die olten Leit sein im Zimmer alloan die gonze Zeit, des isch sicher schrecklich für sie…..
Do miasat man die Senioren selber pflegen dahoam und dafür bezohlt werden, ober bis man sem a geld griag….

inQuarantaene
inQuarantaene
Tratscher
1 Monat 30 Tage
Mutti@ Was glaubst Du, wie es den Covid-19 Patienten in der Intensivstation ergangen ist???? Dort sind nicht alle an Covid-19 gestorben (KH, Intensivabteilung), nicht dass diese Menschen nicht das Virus hatten, nein nicht genug, bevor diese Menschen Starben, durften sie keinen Besuch erhalten! Bei manchen war es zu spät, die konnten nicht mehr telefonieren oder den Abschiedsbrief von der eigenen Frau / Mann / Familie lesen, er wurde ihnen vorgelesen wenn es die Zeit zugelassen hat. Für jeden Scheiss ist in Suedtirol Geld da, aber einen Raum zum Abschiednehmen, für die Familien und ich sage bewusst einen Raum pro Krankenhaus… Weiterlesen »
lissi81
lissi81
Neuling
1 Monat 30 Tage

Es muss schrecklich sein seine Liebsten nur alle drei Wochen und dann auch noch nur durch eine Plexiglasscheibe sehen zu dürfen. Es zerreisst mir dass Herz dass nur lesen zu müssen. Bin seit keinen 4 Tagen in Quarantäne bei ungewissen Testergebnis und mir fehlen jetzt schon alle Verwandten und Freunde

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 30 Tage

lissi81 na ja ,Es gibt Viele Die keinen od.kaum Besuch bekamen auch vor Corona.Aber wenns verboten ist.🙄🙄🙄

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 30 Tage

Es ist unbestritten, dass die Freude über die Möglichkeit eines Besuches sowohl bei den Bewohnern*innen als auch den Angehörigen groß ist. Die Terminabsprache und Wartezeiten sind lästig, aber leider nicht zu vermeiden. Aber noch größer sollte der Dank für die getroffenen, zugegebenerweise sehr strengen, Schutzmaßnahmen für unsere alten Mitmenschen sein, die diese Pandemie bis jetzt unbeschadet überstanden haben.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 30 Tage

jo,fahlts.Die Einen halten kein Abstand u.tragen keineMaske und im Altenheim wollen Sie eine Auszeichnung gewinnen mit Corona frei bleiben🙈

Bella Bionda
Bella Bionda
Superredner
1 Monat 30 Tage

Ich kann das nicht verstehen. Lasst den alten Leuten ihre Familie. Die meisten haben 2 Weltkriege überlebt, die Hongkonggrippe usw. Und jetzt müssen sie alleine sein? Das in Mailand war ein ganz anderes Thema. Mehr versagen kann man nicht. Ich besuche regelmässig eine 87jährige Frau, die sich immer so sehr freut, wenn ich mit den Kindern vorbeikomme. Was zum Teufel soll passieren, wenn du den Mundschutz aufhast und den Meter Distanz hältst? Es kann nichts passieren!

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

@Bella Bionda…das ist nichts Neues !? Es wird über den zur Zeit nicht erlaubten Körperkontakt diskutiert !! Besuchen und freuen mit Abstand und Schutz ist erlaubt !!

Zivilcourage
Zivilcourage
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage
Nach so langer Zeit war die Freude groß, Angehörige in den Altersheimen wieder besuchen zu dürfen. Aber wenn es so abläuft, wie im Artikel beschrieben – eine Viertelstunde und dann erst wieder in 3 Wochen – das stimmt mich sehr traurig und nachdenklich. Das erinnert mich irgendwie an Gefängnis. Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig, aber die Besuche sollten so ablaufen, dass sie den Menschen auch etwas bringen und die dafür einkalkulierte Zeit nicht so eng bemessen wird. Mich würde mal interessieren, was die Heimbewohner dazu sagen, aber sie werden und wurden ja nie dazu befragt. Geduldig haben sie das monatelange Einsperren und… Weiterlesen »
Zivilcourage
Zivilcourage
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

Die diesbezüglichen hygienisch-sanitären Maßnahmen müssen unbedingt nochmals überdacht und verbessert werden. Oder will man die diese “gefängnismäßigen” Vorschriften monatelang aufrecht erhalten? Und was die Aussage angeht, dass sich die Südtiroler glücklich schätzen können, dass der Landeshauptmann jetzt schon Lockerungen in den Heimen zulässt, empfinde ich das als Hohn, wenn sie nur auf diese Art und Weise erfolgen. Außerdem war es höchst an der Zeit.

marher
marher
Universalgelehrter
1 Monat 30 Tage

Eine schwierige Entscheidung aber nicht unbedingt nachvollziehber. Eine Mami oder einen Papi zu haben der die Töchter und Söhne vermisst ist schrecklich, wie umgekehrt, aber da muss es doch eine vernūnftige sichere Lösung geben.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

@marher…hallo ?? besuchen ist ohne Körperkontakt erlaubt !!! “Mami” und “Papi” gehen zu Herzen und bringen👍, aber kein Verständnis für den Schutz aller Heimbewohner und mitarbeiter.

sarnarle
sarnarle
Superredner
1 Monat 29 Tage

Ungefähr wie in einem Hochsicherheitsgefängnis. Traurige Gesellschafft unseren alten Leuten sowas anzutun. Ich glaube viele würden lieber sterben wie sowas zu erleben.

Zivilcourage
Zivilcourage
Grünschnabel
1 Monat 30 Tage

@eli67 Danke, dass sich auch mal jemand meldet, der als Pfleger in einem Altersheim arbeitet. Ihr bekommt in erster Linie hautnah mit, wie sich die Isolation der Heimbewohner auf ihre Psyche auswirkt und auch für euch ist es sicher schwer, den euch anvertrauten Personen auf deren Frsgen keine zufriedenstellenden Antworten geben zu können. Ich kenne mehrere Pfleger, denen es auch so geht und die das Ganze als sehr belastend empfinden. Ich würde mir wünschen, dass auch das mal von den Verantwortlichen wahrgenommen wird.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Die Differenzen hinsichtlich der räumlichen und personellen Ausstattung sind sicher gewaltig. Das schlägt natürlich auch bei den monatlichen Kosten mit gewaltigen Unterschieden zu Buche. Aber die Sicherheit der Bewohner geht immer vor. Wenn bis jetzt alles gut gegangen ist und unsere lieben Angehörigen noch leben, wer möchte die/derjenige sein, der wegen einer Umarmung das Virus unwissentlich weiterträgt ? Ich jedenfalls nicht !! Unbekannterweise Grüße von meiner Mutter, die über 60 Jahre Urlaube im Vinschgau verbracht hat.

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