Vorwurf: Schmuggel und Falschangaben

Rekordstrafe von 450.000 Euro

Mittwoch, 27. September 2017 | 09:52 Uhr

Bozen/Neumarkt – Ein Unternehmer aus Neumarkt wurde am Dienstag am Bozner Landesgericht zu einer Rekordstrafe von 450.000 Euro verdonnert.

Ihm wurde vorgeworfen, Glasfaserprodukte aus China eingeführt, sie aber als Ware aus den Arabischen Emiraten ausgegeben zu haben.

Waren aus China sind mit einem Antidumping-Zoll belegt, die zum Ausgleich vorgesehen sind. Matteo Bruccoleri, der Anwalt des Unternehmers, hat bereits angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

Staatsanwalt Markus Mayr hatte ursprünglich zwei Jahre und vier Monate Haft sowie eine Geldstrafe in der Höhe von 750.000 Euro Strafe verlangt.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen, Überetsch/Unterland

Kommentare

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6 Kommentare auf "Rekordstrafe von 450.000 Euro"


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Missx
Missx
Superredner
23 Tage 17 h

Als Menschenschmuggler oder Drogenhändler auf der Talferwiesen passierat ihm weniger… Höchstens ein Drohen mit dem Zeigefinger:”Du du du du, dass du das nich nochmal machst. Aber sobald es den Staat betrifft…

Lingustar
Lingustar
Superredner
23 Tage 16 h

und in Häuser einbrechen darf man ebenfalls ungestraft…..

12345
12345
Neuling
23 Tage 13 h

do isch wohrscheinlich wos zu holn

traktor
traktor
Superredner
23 Tage 12 h

richtig so.
wäre ja noch schöner.
eine frechheit gegenüber dem ehrlichen steuerzahker!!

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
23 Tage 8 h

Wie naiv ich bin. Ich dachte schon, jetzt werden alle schreiben, endlich saftige Strafen! Bisher wurde das doch gefordert.
Oje ich glaube ich habe das falsch verstanden, die saftigen Strafen will man nur für die …. Wer er errät, dem spendier ich einen einen Kaffee.

krakatau
krakatau
Superredner
19 Tage 19 h

Arbeit muss bestraft werden. Produktiv zu sein ist anscheinend  Verbrechen und Schmarotzertum

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