Noch immer keine Spur von Laura Perselli und Peter Neumair

Sohn von vermisstem Ehepaar „sehr mitgenommen“

Montag, 18. Januar 2021 | 18:54 Uhr

Bozen – Seit rund zehn Tagen lebt Benno Neumair quasi in Symbiose mit den Carabinieri. Der 30-Jährige ist der Sohn von Laura Perselli und Peter Neumair. Er wohnt mit seinen Eltern im selben Haus. Wie berichtet, gilt das Ehepaar seit 4. Jänner als vermisst. Bislang fehlt von beiden jede Spur.

Benno Neumair hat unzählige Male dieselben Fragen beantwortet – den Ermittlern, aber auch verschiedenen Fernsehleuten gegenüber. Der mysteriöse Fall hat mittlerweile auch Interesse auf nationaler Ebene erregt. Am Freitag wurde darüber in der Sendung „Quarto Grado“ auf dem privaten Sender Rete4 berichtet.

„Ich muss mich schützen“, erklärt der 30-Jährige laut Alto Adige online. Da sein Wohnsitz bei seinen Eltern angesiedelt sei und er sie als Letzter gesehen habe, habe er viele Fragen beantworten müssen und er habe – so gut er konnte – den Ordnungskräften geholfen. „Ich musste im Haus bleiben, um der Hundestaffel eine Geruchsprobe auszuhändigen. Was man über die Geschichte wissen muss, ist durchgesickert – und es handelt sich um eine unglaubliche Geschichte, die uns alle ratlos macht, ohne die Möglichkeit, irgendetwas zu unternehmen. Weitere Details unserer Familie sind privat und in diesem Augenblick unter diesen Umständen wollen wir sie auch nicht mit anderen teilen“, erklärt der 30-Jährige. Die ganze Angelegenheit habe ihn sehr mitgenommen.

Ermittelt wird in allen Richtungen. Eine Spontanreise oder eine Verzweiflungstat werden allerdings eher ausgeschlossen. Das Auto steht noch vor der Wohnung und auch die Reisedokumente sind noch vorhanden. Vermutet wird viel eher ein tragischer Unfall während eines Spaziergangs, aber auch eine Gewalttat wird für möglich gehalten.

Vor wenigen Tagen wurden in der Etsch Kleidungsstücke gefunden. Die Ermittler klären derzeit, ob sich diese dem Ehepaar zuordnen lassen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

10 Kommentare auf "Sohn von vermisstem Ehepaar „sehr mitgenommen“"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 6 Tage

Wäre es nicht besser für die Familie, Freunde ein wenig Abstand von der Berichterstattung zu nehmen ?
Muß doch furchtbar sein, ein jeder spekuliert , mutmaßt. Lasst sie doch in Frieden.

Ralph
Ralph
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

hoffen wir doch alle auf ein happy end. der arme sohn tut mir so leid.

inni
inni
Superredner
1 Monat 6 Tage

Manche Journalisten und vor allem Journalistinnen sind sowas von unverschämt aufdringlich und ohne Anstand und Respekt gegenüber eh schon hart geprüften Menschen. Ein Beispiel ist jene Reporterin der Sendung „Chi l‘ha visto?“, die den Sohn des vermissten Elternpaars hartnäckig interviewte und kein Einsehen hatte, als dieser vergeblich um Rücksicht bat und den Wunsch äußerte, nicht weiter befragt werden zu wollen.

cv
cv
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@inni der Sohn soll unter Mordverach steehen !

Ninni
Ninni
Kinig
1 Monat 6 Tage

@ Storch24

…allerdings, dies ist unvorstellbar was der Sohn ecc…..z.Zt. mitmachen.

Möge dies bald ein Ende haben.

Staenkerer
1 Monat 6 Tage

sehr verqirrent de gschicht! bleib ins lei daumen drucken und der familie es beste wünschen!

Meran24
Meran24
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

wenn mors schun so weit hoben das se mit pistolen in bozen ummerschiaßen woas man nia. hoffentlich kemmen se gsund zrug. i tats in die angehörigen wünschen.

sonnenschein1
1 Monat 6 Tage

Pu wie long brauchn sie denn obzuklären ob des Gewond in die vermisstn gheart? Sel homse jo schun in Sunntig gschrieben

Trina1
Trina1
Superredner
1 Monat 6 Tage

Bei der italienischen Presse ist man bedient, fehlt nur noch die D’Urso ! Hoffen wir das Beste.

Dolomiticus
Dolomiticus
Superredner
1 Monat 6 Tage

Ermittler versuchen immer, Personen im Dunstkreis der Ermittlungen irgendwie mürbe zu machen. Ist halt Berufstaktik. Vieles ergibt oder löst sich dann von selbst. Wir können nur zuschauen und das Beste für alle hoffen.

wpDiscuz