Von: luk
Livigno/Sexten – Während in den Tallagen längst die ersten Frühlingsboten sprießen und vielerorts das Gefühl vorherrscht, der Winter sei endgültig Geschichte, zeigt sich die kalte Jahreszeit mancherorts noch erstaunlich hartnäckig.
In höheren Lagen Südtirols und Teilen Norditaliens hält sich der Winter weiterhin mit frostigen Temperaturen, Schnee und eisigem Wind. Dort bestimmt nicht das zarte Grün des Frühlings das Landschaftsbild, sondern noch einmal das kühle Weiß. Es ist ein eindrucksvoller Kontrast zwischen aufbrechender Blütenpracht im Tal und winterlicher Kulisse in den Bergen.

In Livigno an der Schweizer Grenze – kürzlich ein Austragungsort der Olympischen Winterspiele – gab es am Wochenende kräftigen Schneefall. In der Nacht fielen dicke Flocken vom Himmel und sorgten für eine weitere Schicht Naturschnee in dem abgelegenen Skiort in Norditalien.
Winterliches Intermezzo in Sexten
Der Winter hat sich in diesen Tagen auch in Teilen Südtirols noch einmal eindrucksvoll zurückgemeldet – etwa in Sexten: Auf den Rotwandwiesen oberhalb der Fraktion Moos setzte erneut Schneefall ein und tauchte die Landschaft in ein spätes, beinahe märchenhaftes Weiß.

Die winterliche Rückkehr sorgte in höheren Lagen zwischenzeitlich für eine deutliche Abkühlung und zögert die Ankunft des Frühlings noch etwas hinaus.




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