Caramaschi macht in Bozen Druck

100 Asylbewerber von Bozen nach Brixen und Innichen verlegt?

Sonntag, 04. September 2016 | 16:37 Uhr

Bozen – Auf Druck von Bozens Bürgermeister Caramaschi sollen nun 100 Asylanten von Bozen nach Brixen und Innichen verlegt werden. Dies erklären die Freiheitlichen in einer Presseaussendung.

„Diese Maßnahme ist mehr als bedenklich. Schon wieder entscheidet man in Bozen über die Unterbringung von Flüchtlingen, ohne vorher die Gemeinderäte der betroffenen Gemeinden von Brixen und Innichen befragt zu haben. Das einseitige Vorgehen von Soziallandesrätin Martha Stocker ist dezidiert abzulehnen“, beanstandet der Landtagsabgeordnete und Obmann der Freiheitliche, Walter Blaas.

Gleichzeitig kritisieren die Freiheitlichen Berichte über Gewalt unter Flüchtlingen und fordern, straffällige Asylwerber sofort abzuschieben.

„Im ländlichen Raum gibt es schon genug Schwierigkeiten. In vielen Dörfern hat man mit der Abwanderung zu kämpfen, die Internetverbindungen lassen zu wünschen übrig, und nun sollen auch noch die Flüchtlinge überall  untergebracht werden. So kann es nicht weiter gehen“, erklärt der Obmann der Südtiroler Freiheitlichen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "100 Asylbewerber von Bozen nach Brixen und Innichen verlegt?"


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maria zwei
Tratscher
20 Tage 13 h

olls heimlich still und leise….die Gemeinden derfn nit mitredn…es wird gehandelt und wir miassn des hinnehmen…..isch des Demokratie? Na des isch Diktatur!!!! …….es reicht Merkel Renzi Stocker and Company…..es reicht!

Steuerzahlerin
Grünschnabel
20 Tage 13 h

gottseidonk gibs in  insern Dorf koan Internet, des bedeutet koane Wirtschaftsflüchtlinge, denn die brauchen ja die Verbindung in ihre zerstörte Heimat. des isch bold lei mehr zum Kotzn. die Pässe verliern sie olle, lei es Handy, jo des Handy niemols. Wos tuat do bold insere schlechtbezahlten Politiker

Ralph
Grünschnabel
20 Tage 11 h

Ich sage es nocheinmal: es macht keinen Sinn, Einwanderer auf die Gemeinden zu verteilen, bevor über ihren Asylantrag entschieden ist. Bis zum Asylentscheid müssten sie in Bozen ineiner zentralen Aufnahme bleiben.Tatsache ist, dass 95% sicher kein Asyl erhalten werden und somit in ihre Heimatländer abgeschoben werden müssten. Passieren wird aber etwas anderes: nach negativem Asylbescheid sind diese jungen Männer sich selbst überlassen und müssen schauen wie sie über die Runden kommen. Nur mit legalen Mitteln wird das schwer möglich sein…
In ihre Heimatländer werden sie jedenfalls nicht zurückgehen.

Steuerzahlerin
Grünschnabel
20 Tage 9 Min

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Warum wird nicht dieses Gebäude besetzt. Ist es zu Nahe beim Regierungskommissariat. Stocker was los ????

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