Kastelruth will sich als „großraubtierfrei“ erklären

FH: „Wölfe und Bären sind keine harmlosen Kuscheltiere“

Dienstag, 26. September 2017 | 15:30 Uhr

Bozen/Kastelruth – Zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit in der Gemeinde Kastelruth wurde der Bürgermeister vom Gemeindeausschuss beauftragt, alle nur erdenklichen und rechtlichen Mittel und Maßnahmen zu ergreifen, welche dazu dienen können, dass das Gemeindegebiet „wolf- und bärenfrei“ bleibt. Der freiheitliche Obmannstellvertreter Lois Taibon verlangt endlich konkrete Schritte zur Eindämmung der Gefahr, die von Wolf und Bär ausgehen.

„Die Erkenntnis der Gemeinde Kastelruth, dass Wölfe und Bären keine harmlosen Kuscheltiere sind, ist nicht neu, aber dass Handlungsbedarf besteht, ist seit einigen Monaten eine dringende Aufgabe der Tagespolitik“, unterstreicht der freiheitliche Obmannstellvertreter Lois Taibon in einer Aussendung einleitend. „Nach langem Zögern hatte selbst die Landesregierung eingesehen, dass die Gefahr so länger nicht mehr tragbar ist. Nun ziehen auch die Gemeinden mit entsprechenden Beschlüssen nach, aber nach wie vor sind keine konkreten Maßnahmen erkennbar“, unterstreicht Taibon.

„Den Programmen zur Wiederansiedelung dieser Tiere muss umgehend der finanzielle Steuerhahn abgedreht werden. Es braucht eine Rückführung dieser Tiere in Lebensräume, die sich hierfür eignen. Südtirol besteht vor allem aus Kulturlandschaften mit einer begrenzten Wildnis, die nicht für das Großraubwild geeignet ist“, so Taibon.

„Die Schäden an der Alm- und Landwirtschaft haben ein Ausmaß angenommen, das nicht ignoriert werden kann. Viele Nutztiere wurden von Bären und Wölfen regelrecht massakriert und einem erschreckenden Leid ausgesetzt. Die verstörenden Bilder haben die Illusion des Wiederansiedelungsprogramms endgültig widerlegt. Nun bedarf es der konkreten Schritte, um die Gefahr endgültig zu bannen“, betont der freiheitliche Landesparteiobmannstellvertreter Lois Taibon abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Salten/Schlern

Kommentare

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11 Kommentare auf "FH: „Wölfe und Bären sind keine harmlosen Kuscheltiere“"


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diegoN
diegoN
Neuling
27 Tage 2 h

“Massakrieren” kann nur der Mensch. Ein Wildtier tötet zum Überleben.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
27 Tage 1 h

Hier ist aber bevölkerte Kulturlandschaft und das wollen wir so belassen. Wenn du in die Wildnis willst, geh.

Tabernakel
26 Tage 20 h

@enkedu

Kulturlandschaft bedeute alles Leben auszulöschen? Wie die Bauern mit den Pestiziden?

Mensch first?

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
27 Tage 1 h
Gefahr? Für den Menschen? Lois Taibon, wie viele Menschenleben gehen auf das Konto, von Bär und Wolf?  Vom Rotkäppchen einmal abgesehen? Man muss nicht den Teufel an die Wand mahlen, wo es keine Wand gibt. Wenn Süd-Tirol nicht geeignet ist für Raubtiere, wie sie behaupten Herr Lois Taibon, dann löst sich das Problem, sollte es eines sein, von ganz alleine. Die Tiere bleiben nicht, sie ziehen weiter, wenn die Bedingungen nicht passen, so viel müssten sie wissen, wenn sie sich schon als Experte geben. Zu einer Intakten Natur gehören auch Raubtiere, nicht nur Apfelstauden, Verstümmelte Nutztiere, Pilzeräuber, und Gäste die… Weiterlesen »
Mamme
Mamme
Tratscher
26 Tage 23 h

In Kanada wo die Menschen wissen wie man sich verhaltet,wenn ein grosses ihnen ein Raubtier begegnet, gehen jedes Jahr ein paar Menschenleben auf das Konto der Bären,nur weil die letzten 100 Jahre keine hier in Südtirol waren sind Gottseidank auch keine Menschenopfer zu beklagen,aber es hat in der Nähe schon einige übergriffe gegeben.Versucht doch endlich einmal der Realität in die Augen zu sehen und zuzugeben,dass das Ansiedlungsprojekt total in die Hosen gegangen ist.Wier brauchen bei uns keine Wölfe,die in den Zoos in der überzahl sind hier aufzunähmen,Die könnt ihr ja in der weiteren Wildnis aussetzen

Tabernakel
26 Tage 20 h

@Mamme

Ich danke Dir für die genaue Statistik aus Canada.

Marta
Marta
Universalgelehrter
27 Tage 3 h

wir müssen Sie nur integrieren !!!❤dann werden sie zu Kuscheltiere !!!

Tabernakel
26 Tage 20 h

So wie Du.

Tabernakel
27 Tage 2 h

Was machen die mit den Raubspatzn?

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
27 Tage 1 h

die werden in den Tabernakel gesperrt wenn sie nicht auftreten. 😂

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
27 Tage 3 h

Kastelruth zäunt das gesamte Gemeindegebiet ein. 😣

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