Streit um Obstanlage

Glurns: Mehrheit gegen Kunstbauten an der Stadtmauer

Freitag, 22. September 2017 | 09:44 Uhr

Glurns – Im Glurnser Gemeinderat gingen die Wogen hoch. Grund war einmal mehr die berüchtigte Obstanlage an der Stadtmauer in Richtung Mals. Laut einem Bericht des Tagblatts Dolomiten sind die Fronten verhärtet.

Der Glurnser Bürgermeister Luis Frank musste sich etwa im Gemeinderat anhören, grundsätzlich gegen Bauern zu sein und die Entwicklung der Landwirtschaft von Glurns zu behindern.

Nachdem die Landwirte die Obstanlage vor den Stadtmauern hochgezogen hatten, nutzten sie geschickt ein Schlupfloch in der Regelung der 100-Meter-Bannzone. Die Regelung sieht vor, dass Betonsäulen verboten sind, doch der Rest ist erlaubt. Daher pflanzte der Bauer Holzpfähle.

Obwohl die Landesregierung dem Bauer Recht gab, will sich die Glurnser Stadtverwaltung nicht damit zufriedengeben. Auch die Mehrheit der Gemeinderäte stellte sich gegen die Kunstbauten.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Vinschgau

Kommentare

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16 Kommentare auf "Glurns: Mehrheit gegen Kunstbauten an der Stadtmauer"


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Tschoegglberger.
1 Monat 2 Tage

Bauerndiktatur, die dürfen alles,
wenn man ihnen aber nicht alles erlaubt, ist man gegen die Bauer.
Mittelalterliche Denkweisen sind das. Keiner erzähle mir, dass der finanzielle Schaden für die paar Quadratmeter ins Gewicht fällt, aber der Schaden für das Stadtbild ist groß.
Die Landesregierung des Arno ist mittlerweile wie die des Luis D.

peterle
peterle
Superredner
1 Monat 2 Tage

Obstbauer sollten so wie im Mittelalter besteuert und zur Kasse gezwungen werden. So könnten Sie zum gemeinsamen Frieden beitragen. Es muss politisch möglich sein die Steuer auf den Ertrag zu entrichten und nicht nur auf den Grund und Boden welcher für den Anbau von Obst herhalten muss.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

@peterle Das trifft sich gut. Nächstes Jahr sind Wahlen. Geh nach Rom und schlag dort deine mittelalterlichen Ideen vor. Mal schauen ob du was weiterkriegst.

peterle
peterle
Superredner
1 Monat 1 Tag

@enkedu
Nun ich selbst werde mir die Arbeit nicht antun aber die Zeiten ändern sich und auch Lobbys werden sich anpassen müssen. Schon Allein die Tatsache dass die Zuweisungen von öffentlichen Geldern knapper werden weil die Banken welche das Geld verwalten genauer kontrolliert werden und Neuigkeiten sich im Netz schneller verteilen als Früher.

Duc
Duc
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Du tscheggl, du tuasch af dein Grund wos su wilsch und dor Bauer af seining a! Und basta!

peterle
peterle
Superredner
1 Monat 1 Tag

@Duc
Bildung ist eine Tugend den Rest besorgt Staat und Natur.

gelberenzian
gelberenzian
Neuling
1 Monat 1 Tag

Frechheit seitens der Gemeinde!!
Was sollte der Jungbauer sonst tun, als
-einen Grundtausch vorzuschlagen
-sich zu vergewissern ob ein Holzgerüst passt
Glaubt wirklich jemand ist so blöd Bäume zu bestellen und die Anlage anzulegen ohne vorher das mit der Gemeinde abgeklärt zu haben?
Die Gemeinde soll sich schämen und den Schaden ersetzen: Hier wurde ein Jungunternehmer anscheinend absichtlich ins offene Messer geschickt. Sowas nennt sich bügernah???
Sonst soll sie eine klare Regelung schaffen und admit auch gleich sämtliche Holzschuppen und Holzzäune um der Stadtmauer eliminieren.

Tabernakel
1 Monat 1 Tag

Seit wann ist eine Obstanlage Kunst und kein Chemikalienlager?

UansKommaNull
1 Monat 1 Tag

Wenn is gsetz sog kuane betonsäulen nor sein holzsäulen erlab… Nichts zu diskutieren

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Bauer setz af der Grenze Weiden nor kennse bled dahinter aussergrinsn, wenn sie no wos segn.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Wer das Eigentum anderer nicht respektiert, sollte sich nicht Volksvertreter nennen dürfen.

ich und du
ich und du
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

es feinste isch über epes zu schoffen obwohls ihm gor nit keart jeder will aff an fremden grund epes zu sogn hobn wou sein mer denn iberhaup in drgaling ols zuhängen nor kennt es ibroll mit redn

Ando der Macher
1 Monat 1 Tag

meiner Meinung reicht’s jetzt mal mit den Äpfeln alles wird mit Epfel Bäumen zugepflastert eine Schande ich hoffe dass die Mühlbacher Klause die Grenze bleibt oder soll das Pustertal auch zugepflastert werden wie der im Vinschgau

wellen
wellen
Tratscher
1 Monat 1 Tag

‘Obwohl die Landesregierung den Bauern recht gegeben hat”…ja dann…sind die nicht imstande die Verordnungen genau zu schreiben, sodass sich jeder Schlaumeier sein Schlupfloch zurechtlegen kann?

Aurelius
Aurelius
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

ich bin auch gegen die Kunstbaut, bin der gleichen Ansichtwie die Gemeinde und Apfelanlagen haben hier nichts zu suchen

dunkler voter
dunkler voter
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Also i mog viel Holz vor do Hittn… 😁😋😁

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