Treffen mit Generalsekretär des Verteidigungsministeriums

Militärareale ans Land: Uni Bozen erhält Auftakt einer Projektarbeit

Freitag, 08. September 2017 | 17:21 Uhr

Bozen – Gestern empfing die Universitätsspitze mit Präsident Prof. Konrad Bergmeister und Rektor Prof. Paolo Lugli eine Delegation des Generalsekretärs des Verteidigungsministeriums, General Carlo Magrassi, für den Auftakt einer Projektarbeit.

In einer Reihe von Tauschabkommen werden derzeit vom Verteidigungsministerium verschiedene Militärareale an das Land Südtirol abgetreten. Dabei gilt es von Seiten des Landes Südtirols, diese Areale einer neuen Zweckbestimmung zuzuführen. Dazu war am 5. April 2017 in Turin ein Abkommen unterzeichnet worden, bei welchem Rektor Prof. Lugli bereits zugesichert hatte, die universitäre Expertise in ökonomischen und technischen Fragen in den Dienst der Provinz zu stellen. Diesbezüglich kam es gestern zu einem Treffen an der Freien Universität Bozen.

General Magrassi, Generalsekretär des Verteidigungsministeriums, kam am gestrigen Donnerstag mit einer Delegation unter der Führung des Alpini-Kommandanten Federico Bonato an die Freie Universität Bozen, um mit Universitätspräsident Prof. Konrad Bergmeister und Rektor Prof. Paolo Lugli einige Weichen zu stellen. Von Interesse sind dabei die zwei Areale in Eppan (Mercanti Kaserne) und das Militärareal in der Nähe des Bozner Flughafengeländes.

Konkret besprochen wurde dabei ein Forschungsprojekt, das Professoren und Studierende das Politecnico von Turin (Fachbereich Architektur) und der Freien Universität Bozen (Fachbereich Ingenieurwesen und Design) mit Vertretern des Landes Südtirol, dem Verteidigungsministerium und der Agentur für Staatseigentum beginnen werden. in der letzten Oktoberwoche finden verschiedene Workshops statt, welche Ideen für eine sinnvolle Neuausrichtung dieser Areale skizzieren sollen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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1 Kommentar auf "Militärareale ans Land: Uni Bozen erhält Auftakt einer Projektarbeit"


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krakatau
krakatau
Superredner
15 Tage 20 h

Wie wäre es, wenn man die Militärareale, die den früheren Besitzern um einen Spottpreis enteignet wurden, zurückgeben würde ? Sozusagen als Wiedergutmachung

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