Von: apa
Österreich bemüht sich kontinuierlich, seine Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus der Nahost-Krisenregion herauszubringen. Das betonte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) am Dienstag nach einer Sitzung des Krisenstabes im Außenministerium in Wien. Am morgigen Mittwoch soll ein Rückführflug aus der omanischen Hauptstadt Maskat mit Österreichern an Bord starten. Aktuell seien knapp 18.000 Staatsbürger in der Krisenregion registriert, hieß es.
Am vergangenen Sonntag sei bereits ein erster Flug mit “besonders vulnerablen Personen” durchgeführt worden, berichtete Meinl-Reisinger. Das Außenministerium sei zudem bemüht, Ausreisewillige in den nächsten Tagen auf dem Landweg aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar mit Bussen nach Riad in Saudi-Arabien bzw. Maskat zu bringen.
Koordinierung mit EU-Partnern soll Rückkehr nach Europa beflügeln
Wegen der erneuten kriegerischen Eskalation zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran und seinen verbündeten Milzen in der Region auf der anderen Seite ist der Luftraum über Saudi-Arabien derzeit teilweise gesperrt, jener des Oman gar nicht. Im Gegensatz dazu gibt es wegen des seit Tagen laufenden Luftkriegs in weiten Teilen des Nahen Ostens überhaupt keinen zivilen Flüge. Zehntausende Reisende sitzen in der Region fest.
Man sei zudem im laufenden Kontakt mit EU-Kollegen, um die Synergien auf europäischer Ebene besser zu nutzen, betonte die Ministerin. Der Krisenstab des Außenministeriums tagt derzeit angesichts der Eskalation zweimal am Tag. Ihm gehören neben der Außenministerin die per Video zugeschalteten Botschafterinnen und Botschafter in der Region sowie Zuständige aus den relevanten Abteilungen in Wien an.




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