Karen Putzer wird geehrt

Fackellauf: Welschnofen trägt den olympischen Geist

Donnerstag, 29. Januar 2026 | 13:39 Uhr

Von: mk

Welschnofen – Am Mittwoch machte die olympische Fackel der Winterspiele Mailand-Cortina 2026 auf ihrer Reise durch Südtirol am Karersee in der Gemeinde Welschnofen Halt. Bei der kleinen Feier zogen drei Fackelträger rund um den See – begleitet von der grün-blauen Fackel der Olympischen Winterspiele.

Bürgermeister Thomas Pardeller sieht den Zwischenstopp als besonderen und unvergesslichen Moment für die Gemeinde Welschnofen. Das Feuer stehe für Werte wie Fairness, Ausdauer und Einsatzbereitschaft. Zudem sei die Ankunft der Fackel in Welschnofen ein starkes Zeichen für die Jugend: „Sport verbindet, stärkt die Gemeinschaft und bietet Orientierung für junge Menschen.“

Davon zeigten sich auch die Schülerinnen und Schüler aus Deutschnofen, Welschnofen und Tiers beeindruckt, die das olympische Feuer verfolgten und die Gelegenheit nutzten, zahlreiche Südtiroler Olympioniken zu sehen: Monika Auer (Rennrodeln – Lace Placid und Sarajevo), Natalie Obkircher (Rennrodeln – Ablertville, Lillehammer, Nagano, Salt Lake City), Nina Zöggeler (Rennordeln – Bejing), Karen Putzer (Ski Alpin – Nagano, Salt Lake City, Turin), Florian Eisath (Ski Alpin – Pyeongchang), Christoph Mick (Snowboard – Sotschi), Giustina Demetz Putzer (Ski Alpin, Innsbruck, Grenoble), Carmen Ranigler (Snowboard – Turin und Vancouver) und Petra Nardelli (Leichtathletik – Tokyo) gaben sich am Karersee die Ehre.

Gabriel Eisath

„Der Zwischenstopp der olympischen Fackel am Karersee war eine gute Gelegenheit, um den olympischen Geist in unserer Gemeinde zu entfachen und die Bevölkerung, insbesondere die Jugend, zu sportlichen Höchstleistungen inspirieren“, blickt Pardeller auf die bewegte Feier zurück. Er wünscht den Athletinnen und Athleten Kraft, Durchhaltevermögen und Glück für die Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026.

Nach der Feier zog die Fackel weiter nach Cavalese, dem Ziel der 52. Etappe des olympischen Fackellaufs, der am 26. November 2025 in Alt-Olympia gestartet ist und am 5. Februar 2026 in Mailand endet. Im Vorfeld hatten der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) und die Gemeinde Welschnofen eine Ehrentafel für die Welschnofner Olympiamedaillengewinnerin Karen Putzer enthüllt.

Karen Putzer: Olympisches Vorbild für die sportliche Jugend

Karen Putzer hatte im Jahr 2002 bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City im Super G eine Bronzemedaille gewonnen. „Karen Putzer ist und bleibt ein Aushängeschild für den Sport – in Welschnofen und in Südtirol“, ehrte Bürgermeister Thomas Pardeller bei dieser Gelegenheit die Sportlerin, „und ein Vorbild für unsere jungen Athletinnen und Athleten.“ Karen Putzer ist dreifache Juniorenweltmeisterin und gewann neben einer olympischen auch zwei WM-Medaillen. Die Stärken der Skirennfahrerin lagen im Super-G und im Riesenslalom.

Mit den Ehrentafeln will der VSS die 66 Gewinnerinnen und Gewinner olympischer Medaillen aus 32 Südtiroler Gemeinden ehren und so die Bedeutung von Disziplin, Leidenschaft und sportlichem Einsatz betonen. „Wir tragen diese Initiative mit, weil wir damit die junge Generation darin ermutigen wollen, ihre eigenen sportlichen Träume zu verfolgen – unabhängig von der Sportart“, erklärte Bürgermeister Pardeller bei der kleinen Feier, „und folglich auch das Gemeinschaftsgefühl und die Sportbegeisterung in Welschnofen zu stärken.“

Bezirk: Salten/Schlern

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