Von: ka
Terlan – Die Musik bewegt die Herzen und bewirkt Gutes für die Seelen, vor allem bei Menschen mit chronischen Erkrankungen. Vor Kurzem hat eine Neuauflage der Konzerte durch den Verein Musica in Aulis im Seniorenwohnheim von Terlan stattgefunden. Dabei gelingt es der überaus engagierten Präsidentin von Musica in Aulis, Sonya Beretta, immer wieder gezielt, besondere Künstler und Künstlerinnen aus Nah und Fern zu gewinnen, die im Rahmen von spezifischen Auftritten bei den Heimbewohnern und deren Angehörigen aufgrund des dargebotenen musikalischen Repertoires sowie der menschlichen Nähe für große Freude sorgen.
Nach der Sopranistin Martina Bortolotti von Haderburg im vergangenen Jahr, konnte dieses Mal die bekannte Bozner Sängerin Greta Marcolongo begrüßt werden, die gemeinsam mit dem Pianisten Michl Lösch aus Lana, eine bunte Palette an Evergreens und Jazzmelodien zur Begeisterung der zahlreichen Anwesenden, zum Besten gab. Pilsenhof Präsident Ulrich Seitz betont, dass es ein absoluter Glücksfall ist, wenn solche Begegnungen zustande kommen, und dem Seniorenwohnheim eine einzigartige Veranstaltung bescheren. Dass der Pilsenhof als offener Ort der Begegnung bezeichnet werden kann, zeigen neben den schon aktivierten Leistungen, wie beispielsweise der fixe Seniorenschalter jeweils am Mittwoch, die zahlreichen bevorstehenden Vorhaben der nächsten Monate. So startet am 12.03.2026 mit der Laufzeit bis Juni 2026 ein noch nie dagewesener Schwerpunkt: 4 hoch aktuelle Akademiegespräche rund um das Älterwerden heute und morgen, unter der Koordinierung des Pilsenhof Heimgastes, Fernando Armellini.

Aus der Perspektive der Heimgäste und der betroffenen Senioren im Dorf heraus, sind In diesem Zusammenhang Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft geladen, unter anderem aus der Politik, der Wirtschaft, der Sanität, des Sozialwesens oder ebenso der Ethik, so Seitz. Der Hintergrund dieser Bemühungen liegt darin, dass es derzeit rund 500 Familien im Etschtal gibt, die ihre angeschlagenen Angehörigen über einen Zeitraum von rund 10 Jahren zu Hause versorgen und zudem dringend auf einen Heimplatz angewiesen sind. Tendenz jedes Jahr steigend! In diesem Kontext verzeichnet der Pilsenhof Terlan eine noch nie dagewesene Anzahl von Anfragen für Betreuungsplätze (über 100).
Hier sind effiziente Lösungen mit der Einbindung wichtiger Netzwerkpartner gefragt, in dem auch sämtliche Alternativen zum Seniorenwohnheim aktiviert und fachlich begleitet werden müssen, denn die Bevölkerung, die Hilfe benötigt, muss in ihren Anliegen bei Begleitung eines kranken Angehörigen kontinuierlich begleitet werden. Seitz erinnert, dass Familien oder Alleinstehende auf jeden Fall stets für einen Austausch willkommen sind, um über das Pilsenhof-Team, nützliche Ratschläge und eine wirksame Hilfe für die Pflege daheim, zu erhalten. Dabei reicht die Bandbreite von klinischen, rehabilitativen, pflegerischen, sozialen, juridischen, vermögensrechtlichen bis hin zu freizeittechnischen Fragestellungen. Bei Bedarf können im Zuge geplanter Sprechstunden mit dem Pilsenhof Präsident vor Ort die beschriebenen Aspekte eingehend vertieft werden.




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