Bergunglück vor einem Jahr am Großglockner

“Manuel ist am Berg bei mir”

Sonntag, 03. Juni 2018 | 12:03 Uhr

Kastelruth – Vor einem Jahr musste Daniel Silbernagl (32) mit ansehen, wie sein bester Freund Manuel Jaider (31) am Großglockner von einer Lawine in den Tod gerissen wurde. Nun spricht er in der Sonntagszeitung “Zett” erstmals über die Zeit nach dem Unglück.

Die beiden Kastelruther waren von Kindesbeinen an befreundet und entdeckten gemeinsam die Leidenschaft für die Berge. Dutzende Gipfel erklommen sie und durchstiegen unzählige Felswände.

Vor genau einem Jahr dann der Schicksalsschlag: Auf dem Weg von der Franz-Josef-Höhe zum Gipfel des Großglockners (3798 m) riss eine Lawine Manuel in die Tiefe. Das Ganze geschah nur zehn Meter entfernt von Daniel Silbernagl. Manuels letzte Worte wird er nie mehr vergessen: “Lawine, heb di”. Dann war es still. Die Szene hat sich in sein Gedächtnis eingebrannt, realisieren konnte er das Ganze aber erst einen Monat später. Daniel fiel in ein Loch und hatte keine Energie mehr. Geholfen haben ihm die Berge, die er weiterhin aufsuchte – auch weil er dort seinem Kumpel ganz nahe sein kann.

Mehr zu der herzergreifenden Geschichte erfahrt ihr in der heutigen Sonntagszeitung “Zett”!

 

Von: luk

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

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2 Kommentare auf "“Manuel ist am Berg bei mir”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
m69
m69
Tratscher
21 Tage 8 h

ja sehr traurig, ich kannte den Manuel flüchtig, war ein super typ!
R.I.P.

Mutti
Mutti
Superredner
21 Tage 1 h

Schian dass er olm a andenken mitnimmt ,so isch sein Freund olm bei ihm🙂

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