Von: mk
Bozen – Bozen schützt seine Bürgerinnen und Bürger und ist aus diesem Grund eine lebendige Stadt. Auf diesen Grundsatz stützen sich die Maßnahmen, die Bürgermeister Claudio Corrarati und die Stadtpolizei verwirklichen, um die Sicherheit im Stadtgebiet, die Einhaltung der Vorschriften und den Schutz der Gemeingüter auf den öffentlichen Flächen und bei den zentralen Diensten in der Landeshauptstadt zu gewährleisten.
Aufgrund der jüngsten Ereignisse von Gewalt und respektlosem Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln, die sich gegen die Busfahrerinnen und -fahrer und gegen die Fahrgäste gerichtet haben, hat die Stadtpolizei bereits im Dezember vermehrte Kontrollen in den Bussen der SASA AG eingeführt. Die Polizeibeamtinnen und -beamten fahren im Bus mit, um sicherzustellen, dass der Dienst sicher und korrekt abläuft. Es geht nämlich um den Schutz der Angestellten und der Fahrgäste.
„Der öffentliche Personennahverkehr ist ein sehr wichtiger Dienst, auch für die Stadt Bozen.“ sagte Stadtpolizeikommandant Fabrizio Piras. „Wir als Stadtpolizei unterstützen die SASA, damit es zu keinen Sicherheitsproblemen beim Dienst kommt, nicht für das Buspersonal und nicht für die Fahrgäste. Alle sollen sich in den Bussen sicher fühlen. Es ist auch eine Frage des Respekts vor dem Gemeingut, und hier sind keine Kompromisse zulässig.“
Bei den ersten Einsätzen war die Situation immer unter Kontrolle. Nur einmal wurde Anzeige gegen eine Person erstattet, weil sie sich geweigert hat, sich vor den Polizeibeamten auszuweisen. Die Stadtpolizei wird auch in den kommenden Monaten in den Bussen mitfahren, die Einsätze werden stichprobenartig durchgeführt.
Nachdem es auf dem Dominikanerplatz wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen ist, hat die Stadtpolizei in Absprache mit der Quästur beschlossen, vermehrt zu kontrollieren und während der Nachtstunden vor Ort präsent zu sein. Die Polizeibeamten werden dabei vom Heer unterstützt, und diese Aktion ist daher Teil der Operation „Sichere Straßen“.
Mit diesen Maßnahmen möchte die Stadtpolizei nicht nur die effektive Sicherheit im Stadtgebiet gewährleisten, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wieder stärken, da gerade aufgrund der jüngsten Vorfälle wieder mehr Verunsicherung und Angst herrschen. Die Stadtpolizei setzt ihre Einsätze vorerst bis Ende März fort.




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