Kommentar

Barrieren gegen den Terror

Dienstag, 05. September 2017 | 01:16 Uhr

Bozen – Anlässlich des Bozner Altstadtfestes, das ab 8. September drei Tage lang über die Bühne gehen wird, hat die Stadtpolizei schwere Betonbarrieren in der Nähe des Waltherplatzes aufgestellt.

Grund dafür ist wohl die Furcht vor Terroranschlägen, bei denen Einzeltäter mit Fahrzeugen in Menschenmassen rasen und Unschuldige töten. Mehrere Städte in Europa wurde in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Schauplatz solcher Attentate.

stnews

Bürgermeister Renzo Caramaschi bezeichnete die Blöcke als hässlich und überlegt, sie mit Blumentrögen aus Beton auszutauschen.

Doch unabhängig vom ästhetischen Aspekt stellt sich die Frage, inwiefern die Aktion sinnvoll ist. Bozen ist eine Kleinstadt im Norden Italiens, wo weit weniger Menschen wie in Berlin, Nizza oder Barcelona leben. Auch politisch ist Bozen wohl kaum so bedeutend wie die großen Metropolen in Europa.

Ob die Betonblöcke tatsächlich den Lenker eines Fahrzeugs mit terroristischen Absichten aufhalten könnten, bleibt ebenfalls zweifelhaft.

Wenn’s beruhigt, warum nicht, könnte man meinen. Doch wenn alles nur eine Frage der Einstellung ist, wäre etwas mehr Mut vielleicht auch nicht schlecht.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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27 Kommentare auf "Barrieren gegen den Terror"


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MayerSepp
MayerSepp
Grünschnabel
20 Tage 19 h

Es wird hier völlig verkannt, daß das Grundproblem ein völlig anderes ist. Mittlerweile muss bald jedes Dorfschützenfest mit LKW- Sperren gesichert werden.
Merke also: wer sich krampfhaft weigert, seine Landesgrenzen mit Sperren, Polizei und ggf. auch Soldaten gegen illegale Einwanderung zu schützen, zieht dann also Zäune und Mauern um jeden Markt- bzw. Festplatz bzw. öffentliche Gebäude (wie jetzt in Wien am Ballhausplatz). Es wird Zeit, daß die politisch dafür Verantwortlichen endlich abgelöst werden. 

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
20 Tage 18 h

Weiter merke: Nur rechte Betonschädel sind nicht in der Lage zu differenzieren.

Tabernakel
20 Tage 18 h

Kamen die Terroristen des BAS auch über Landesgrenzen zu uns?

marsmaennchen
marsmaennchen
Tratscher
20 Tage 18 h

Logisch. Mit einer Abwahl ist das Problem gelöst. Dann gibt’s keine Anschläge mehr, keine Sperren, keine Flüchtlinge, keine Ausländer… Fast alle der letzten Anschläge wurden von Personen mit Migrationshintergrund ausgeführt, die bereits in der 2. oder 3. Generation in Europa leben. Das Problem ist die kulturelle und soziale Abschottung dieser Menschen. Die Ghettoisierung ganzer Stadtviertel und Vorstädte. Dort liegt der fruchtbare Boden, wo der Samen des Hasses von Hasspredigern und Fundamentalisten gesetzt wird. Je mehr Perspektiven den Jugendlichen geboten werden, je weniger Einfluss die Religion auf sie hat, umso weniger anfällig werden sie für diese Ideologien.

gapra
gapra
Tratscher
20 Tage 6 h

Wo können die Mayers namens Sepp eine Namensänderung beantragen???

Tabernakel
20 Tage 5 h

@marsmaennchen
Das Ghetto von Schena ist legendär. Nur Wilde…. Tiere wie den Jaguar oder den unzämbaren Bentley!

Staenkerer
20 Tage 5 h

@ivo815 schod das es so wienig gib sunscht kannt man de stott de betonklötz hinstelln … de schreckatn de linkn kravallmocher a glei ob …

myopinion
myopinion
Grünschnabel
19 Tage 14 h

@marsmaennchen Glauben Sie was Sie das schreiben?

myopinion
myopinion
Grünschnabel
19 Tage 14 h

@MayerSepp – Ein Schreiberle aus Österreich oder aus Sachsen Anhalt, sicher kein Südtiroler!

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
19 Tage 10 h

@myopinion die Wahrheit tut weh

myopinion
myopinion
Grünschnabel
19 Tage 8 h

@ivo815 – Den Eindruck habe ich auch. Aber bitte klär mich auf!

Tabernakel
19 Tage 8 h

@myopinion
Was ändert das an der Aussage?

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
19 Tage 7 h

@myopinion siehe @marsmaennchen

Staenkerer
19 Tage 5 h

in brixn “schützn” jetz a blumentröge de fußgängerzone der oltstodt, schaug gor nit schlecht aus …
ob. du hosch recht, de blumentröge sein a billige reaktion auf a komplett schiefglafene politentscheidung de man ohnscheinend nimmer ändern konn, ob. worscheinlicher, nimmer ändern will!

Staenkerer
19 Tage 4 h

@marsmaennchen maaa, schule, ausbildung, orbeitsangebote, studiumbietn perspektiven de lei unzunemmen warn, u. dort wo es elternhaus mitspielt wern de a aufgegriffn u. ungenummen u. de kinder u. jugentlichn findn schun anschluß u. freunde, wo ober es elternhaus auf strenge erziehung noch ihrem glaubn pochn u. sich gegn de westlichen einflüße verschließn, kimmts leicht zu der ghettoisierung od. zur rebellion gegn de eigene familie u. den clan, den glaubenskreiß u. beides dazu führn das fanatiker leichte beute findn!

Tabernakel
20 Tage 18 h

Wir müxsen die flüchtlinge dringend mehr integrieren, damit der sich der IS nicht in deren Reihen verstecken kann.
Schlimm ist der Beton im Kopf der Rechten.

Dagobert
Dagobert
Tratscher
20 Tage 12 h

dann fangt mal an zu integrieren, anstatt hier alle belehren zu wollen.

Staenkerer
20 Tage 6 h

ach jo? u. wie?
solln mir in de ständig es gsetzbuach um de ohrn schlogn, so wie du ins deinen duden …
sem wern mir a lei in gleich erfolg hobn wie du ba ins

Tabernakel
20 Tage 5 h

@Dagobert
Lesen bildet. Du hast einen mächtigen Feind.

gapra
gapra
Tratscher
19 Tage 14 h

Beton ist in jedem Kopf schlimm.sowohl in der der Rechten als auch in dem der Linken. Weil Beton nicht den Blick auf das Wesentliche freigibt und in den Extremismus führt. Und der hat uns noch nie etwas Gutes gebracht, weder der von links, als auch der von rechts. 

Staenkerer
18 Tage 17 h
@gapra integration muaß von boade seitn gewellt wern u. konn nit lei von oaner seite ungeboten, bezw. verlong wern! im londe gib es sehr viele beispiele gelungener integation, i wett das (fost) jeder migranten kennt de sich im dorf/stodt eingleb hobn, orbeitn gien, de kinder mit de dorfkinder ummerpockn usw! de greifn a de cangen auf de sich ihnen bieten, redn mit de nochborn u. orbeitskollegn u. ghettoisiern sich nit selber! de zoagn ihren kindern de perspektiven de sich bieten, ohne ihren glauben u. ihre kultur aufzugebn u. sich zu unterwerfen, sondern durch anpassung an insre wertvorstellungen! de sein long… Weiterlesen »
Staenkerer
20 Tage 8 h

wie hots jetz amoll a mitkommentator aufn punkt gebrocht?

de grenzn losst man offn u. de städte riegelt man ob!
politik-dummheit lässt grüßen!

Tabernakel
20 Tage 5 h

Das war einer Deinen eigenen Nicks. Gruß an Nicole!

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
19 Tage 20 h

Vettens hat mitten ins Schwarze – sorry mitten ins Braune getroffen!
http://vettensjournal.de/klassischer-journalismus/braune-brut/

Tabernakel
19 Tage 8 h

@denkbar
“Vettens hat mitten ins Schwarze – sorry mitten ins Braune getroffen!

http://vettensjournal.de/klassischer-journalismus/braune-brut/

Da bin ich voll Deiner Meinung!

giftzwerg
giftzwerg
Superredner
20 Tage 18 h

Es muass jo net unbedingt a fahrzeug sein . Sie solln s fest oblosen und net mit öffentliche gelder do longe umaondwerfn.
Mochts kloane feiern und net sea endlose kraballe

Tabernakel
20 Tage 18 h

Die Feste müssen nach jedem Attentat größer werden. Am Staatsfeiertag muß Südtirol Kopf stehen.

https://youtu.be/2rHCa6-nq3I

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