Schulen dürfen Listen dem Sanitätsbetrieb mitteilen

Impfungen: Datenschutzbehörde gibt grünes Licht

Freitag, 01. September 2017 | 18:29 Uhr

Bozen – Gestern wurde in der Pressekonferenz des Sanitätsbetriebes festgehalten, dass die Vorgangsweise bzgl. Pflichtimpfungen mit den Vorgaben der Datenschutzbehörde vom 21.8.2017 übereinstimmt.

Heute hat sich die Datenschutzbehörde erneut zum Thema geäußert: „Die Schulen dürfen den Sanitätsbetrieben die Listen der Eingeschriebenen mitteilen“.

Die Datenschutzbehörde stellt klar, dass die Schulen und Einrichtungen der Kleinkindbetreuung den Sanitätsbetrieben die Listen der Eingeschriebenen übermitteln dürfen – und dass, wie gestern festgehalten, die Sanitätsbetriebe – um die Prozeduren zu erleichtern – den Familien aus Eigeninitiative die Bestätigungen oder andere Impfbescheinigungen zuschicken können, ohne dass die Eltern sie selbst beantragen müssen.

„Um den Familien, Schulen und Regionen zu helfen, war es nötig dies klarzustellen, im Rahmen der Gesetze und um den Familien den Ablauf zu erleichtern und einen schnelleren Datenfluss zu ermöglichen“, so die Datenschutzbehörde.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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1 Kommentar auf "Impfungen: Datenschutzbehörde gibt grünes Licht"


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23 Tage 14 h

“…dass die Schulen und Einrichtungen der Kleinkindbetreuung den
Sanitätsbetrieben die Listen der Eingeschriebenen übermitteln dürfen”

Beanstandet wurde aber das Gegenteil. Es sind nicht die Schulen, welche die Listen an die Sanitätsbetriebe schicken, sondern die Sanitätsbetriebe, welche die Daten zum Impfstatus an die Eltern schicken und diese sie in der Schule abgeben sollen. Da es sich beim Impfstatus um sensible Daten handelt, ist die Weitergabe dieser Daten nicht erlaubt.

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