Ausdrückliche Botschaft an NGOs

Libyen sperrt Küste für ausländische Rettungsschiffe

Freitag, 11. August 2017 | 15:17 Uhr

Nach Italien droht nun auch Libyen Flüchtlingshelfern im Mittelmeer mit einem harten Vorgehen, berichtet welt.de. Libyens Marine teilte den NGOs, „die vorgeblich illegale Einwanderer retten und humanitäre Aktionen durchführen wollen“ mit, dass ausländische Schiffe die Küste ohne spezielle Erlaubnis der Behörden nicht mehr anfahren dürften.

Die Regelung gilt für eine Such- und Rettungszone für Flüchtlinge rund um die Küste Libyens. Wie weit sich diese Zone erstreckt, ist allerdings noch unklar. Italien hatte erst kürzlich von privaten Hilfsorganisationen verlangt, dass sie einen Verhaltenskodex unterschreiben, um eine Zusammenarbeit mit Schleppern zu verhindern.

Von der libyschen Küste aus versuchen zahlreiche Migranten aus Afrika mit Booten über das Mittelmeer in die EU zu gelangen. Viele von ihnen erleiden Schiffbruch, die einzige Rettung bieten häufig lediglich private Hilfsorganisationen.

Von: mk

Kommentare

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5 Kommentare auf "Libyen sperrt Küste für ausländische Rettungsschiffe"


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Tabernakel
7 Tage 13 h

Ist den Identitären jetzt auch Wurscht. Die befinden sich in Seenot und werden von den NGO gerettet.

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
7 Tage 12 h

Dürfen die noch nach Libyen mit dem braunen Pack?

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
7 Tage 11 h

…haben eben in libyschen Hoheitsgewässern nichts verloren…der illegale Abholdienst darf nicht mit Seenotrettung verwechselt werden…

andr
andr
Tratscher
7 Tage 12 h

warum Küste? Strand wäre der richtige Ausdruck

Staenkerer
7 Tage 11 h

soweit hob se es kemmen lossn de “rettungsschiffe” dasoaner amoll an riegel vorschieb!
mit dem schritt libyens wor woll zu rechnen wenn de “rettungsschiffe” a poor km vor ihrer der küste auf de nächste ladung wortn!

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