Von: luk
Bozen – Gegen den vorläufigen Zuschlag für den Bau und den Betrieb der geplanten Tiefgarage am Siegesplatz in Bozen ist ein Rekurs eingereicht worden. Wie die Stadtgemeinde Bozen mitteilt, stammt der Einspruch vom zweitplatzierten Unternehmen im Vergabeverfahren und wurde der Verwaltung kurz vor Ablauf der gesetzlich vorgesehenen Fristen zugestellt.
Der vorläufige Zuschlag war am 8. Oktober 2025 von der zuständigen Wettbewerbsbehörde an eine Bietergemeinschaft erteilt worden, bestehend aus Parcheggi Italia S.p.A. (federführend), P.A.C. S.p.A., Erdbau GmbH und Geobau GmbH. Grundlage war das Projekt, das die Unternehmen im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung vorgelegt hatten.
Die Stadtverwaltung hat den Rekurs zur Kenntnis genommen und sowohl die Rechtsvertretung als auch die mit der Ausschreibung befassten zuständigen Ämter mit der Prüfung der Einwände beauftragt. Ziel sei es, den Streitfall möglichst rasch beizulegen, um ein seit Langem geplantes Bauvorhaben im Interesse der Öffentlichkeit umsetzen zu können.
Laut Gemeindeverwaltung handelt es sich bei der Tiefgarage am Siegesplatz um ein strategisch wichtiges Projekt für die Stadt, sowohl im Hinblick auf die innerstädtische Mobilität als auch auf die Neugestaltung des Platzes. Man sei überzeugt, dass das Vergabeverfahren von den zuständigen Stellen korrekt durchgeführt worden sei.
Das Projekt sieht eine Tiefgarage mit fünf Untergeschossen vor, die Platz für 390 Pkw und 39 Motorräder bieten soll. In den ersten drei Ebenen sind vor allem zeitlich begrenzte Parkplätze sowie Stellplätze für Anrainer geplant. In den beiden untersten Geschossen sollen Garagen- und Motorradstellplätze zu Marktpreisen verkauft werden. Mit dem Bau der Tiefgarage erhofft sich die Stadt eine dauerhafte Entlastung der Parkplatzsituation in diesem Bereich Bozens.




Aktuell sind 3 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen