Von: mk
Frangart – Roland Riz, der am 12. Jänner 98-jährig verstorben war, ist am Freitag im engsten Familienkreis am Friedhof von Frangart beigesetzt worden. Wie stol.it berichtet, versammelten sich am Samstag viele Trauernde im Dom zu Bozen zum Pontifikalrequiem, das von Bischof Ivo Muser, Dekan Bernhard Holzer und Bischofssekretär Michael Horrer zelebriert wurde.
Der frühere SVP-Politiker und Jurist gilt für viele neben Silvius Magnago und Alfons Benedikter als einer der Architekten der Südtiroler Autonomie.
„Wir wünschen ihm nun jenen Frieden, für den er sich zeitlebens eingesetzt hat, im Großen wie im Kleinen, in Beruf und Politik und in der Familie“, sagte Dekan Holzner im Rahmen der Zeremonie. Roland Riz sei ein Mensch, gewesen der gewusst habe, dass Friede bei uns selber anfange – im eigenen Hause und im eigenen Herzen. Roland Riz hinterlässt seine Ehefrau Verena, seine sieben Töchter und zahlreiche Enkelkinder.
Landeshauptmann Arno Kompatscher zitierte Altlandeshauptmann Luis Durnwalder und würdigte Riz als „einen ganz Großen“. Er sei ein herausragender Politiker gewesen. „Gleichzeitig war er aber auch ein exzellenter Advokat, ein brillanter Professor und ein grandioser Mensch“, betonte Kompatscher.
Riz vertrat die Interessen Südtirols unter anderem als Kammerabgeordneter und Senator in Rom und hatte auch die Obmannschaft der Südtiroler Volkspartei inne.




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