FCS treibt langsam dem Abstiegskampf entgegen

Bittere 0:1-Heimniederlage der Weißroten gegen Avellino

Samstag, 29. November 2025 | 19:37 Uhr

Von: ka

Bozen – Im Bozner Drusus-Stadion unterliegt die Mannschaft unter der Leitung von Mister Castori den „Irpini“ aufgrund des Treffers von Biasci aus der 10. Minute mit 0:1 (0:1). Nach Wiederanpfiff laufen die Weißroten ununterbrochen an, schaffen es jedoch nicht, den Ausgleichstreffer zu erzielen.

FC Südtirol

Der FC Südtirol muss im Rahmen des 14. Spieltags der Serie BKT 2025/26 einen Rückschlag hinnehmen: Vor heimischem Publikum unterliegen die Weißroten unter der Leitung von Mister Fabrizio Castori Avellino mit 0:1 (0:1). Die Partie im Bozner Drusus-Stadion wurde dabei – von der LNPB autorisiert – mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen, da es bei der Anreise der Gäste Verzögerungen gab. Als spielentscheidend erweist sich der Treffer von Biasci aus der 10. Minute – ihm gelang es, die erste Offensivaktion der „Irpini“ zu krönen: Ein langer Ball in die Tiefe von Palumbo findet den für den verletzten Patierno kurz vor Anpfiff in die Startelf gerückten Stürmer, der in die Box eindringt und mit rechts Adamonis zum 0:1 überwinden kann. Nach dem Seitenwechsel setzt der FCS zu einem wahren Sturmlauf an und kommt wiederholt dem Ausgleich nahe, kann diesen jedoch nicht erzwingen.

FC Südtirol

ERSTE HALBZEIT

Kurz vor Anpfiff muss Avellino seine Startelf umstellen: Biasci ersetzt Patierno, der sich beim Aufwärmen verletzt hat. Die Weißroten beginnen energisch: Sie bekommen einen Freistoß von knapp außerhalb der Strafraumgrenze zugesprochen, Casiraghi setzt diesen an das Lattenkreuz (4.). Kurz darauf kann Merkaj einen Zweikampf gegen Enrici für sich entscheiden; in der Folge legt er gefährlich ins Zentrum, wo Daffara aber vor Odogwu an das Spielgerät kommt (9.). Am anderen Ende gehen die Gäste mit ihrer ersten Offensivaktion in Führung: Palumbo mit einem weiten, vertikalen Ball in die Spitze, der Biasci findet; dieser überwindet mit seinem potenten Rechtsschuss aus halbrechter Position Adamonis zum 0:1 (10.). Die Gastgeber versuchen zu reagieren: In Spielminute 20 gibt es erneut Freistoß aus aussichtsreicher Position sowie rund 17 Metern Torentfernung, erneut tritt Casiraghi an, erneut senkt sich die Kugel aber nicht genug – knapp drüber. Auf der Gegenseite lässt Tutino in der FCS-Box zwei Gegenspieler aussteigen, Masiello kann ihn jedoch im Moment des Abschlusses stoppen (22.). Wenig später sucht erneut Casiraghi den Abschluss, dieses Mal fällt sein Rechtsschuss allerdings deutlich zu hoch aus (27.). In Minute 29 trifft Simic im Anschluss an eine Ecke von rechts im Zentrum den Ball nicht voll und setzt seinen Versuch so knapp rechts am Tor von Adamonis vorbei. Kurz darauf flankt Coulibaly aus dem rechten Halbfeld weit an den zweiten Pfosten, wo Davi zum Kopfball kommt, dieser endet jedoch auf dem Tordach (33.). Mit dem 0:1-Rückstand für die Weißroten geht es nach zwei Minuten Nachspielzeit in die Halbzeitpause.

FC Südtirol

ZWEITE HALBZEIT

Mister Castori tätigt zur Halbzeit einen Dreifachwechsel: Martini, Tait und Zedadka kommen für Tronchin, Coulibaly und S. Davi in die Partie. Wieder hat der FCS zu Beginn der Spielhälfte mehr vom Spiel, Simic kann Odogwu aber im Moment des Torabschlusses noch entscheidend bedrängen (54.). Vier Minuten später trifft Martini mit seinem linken Fuß das Leder nicht voll und verzieht somit (58.). Auf der anderen Seite tankt sich Tutino auf der rechten Außenbahn durch und flankt in die Mitte auf den eingelaufenen Biasci, dieser setzt seinen Versuch nur knapp vorbei (60.). In Minute 64 zielt Casiraghi mit seinem dritten gefährlichen ruhenden Ball von der Strafraumgrenze an diesem Nachmittag erneut nur knapp vorbei. Die Weißroten lassen nicht locker und erhöhen die Schlagzahl: Pecorino lenkt eine Molina-Flanke von rechts mit der Hacke auf das Gäste-Gehäuse, Daffara fliegt ins Eck und kann ins Toraus abwehren (74.). Im Anschluss an den Corner köpft der frisch in die Partie gekommene El Kaouakibi haarscharf über das Avellino-Tor (75.). In Spielminute 77 die beste Ausgleichschance für die Hausherren: Zedadka köpft nahe der Fünfmeterlinie gegen die Laufrichtung von Daffara, doch dieser kratzt das Spielgerät mit einer absoluten Glanzparade von der Torlinie zur Ecke – Riesentat. Der FCS belagert die gegnerische Hälfte die gesamte zweite Halbzeit über; Gyabuaa wirft sich in einen Martini-Schuss, der so entscheidend an Potenz verliert und in den Armen von Daffara endet (80.). In Spielminute 84 köpft Pecorino zunächst leicht links vorbei, kurz darauf setzt der FCS-Stürmer seinen Linksschuss ebenfalls daneben (88.). Die Gastgeber werfen alles nach vorne, können den Ausgleich jedoch nicht mehr erzwingen – es bleibt beim knappen 0:1.

FC Südtirol

Die Weißroten nehmen den Trainingsbetrieb am Dienstagnachmittag (2. Dezember) wieder auf.

FC SÜDTIROL – US AVELLINO 1912 0:1 (0:1)

FC SÜDTIROL (3-5-2): Adamonis; Veseli, Masiello (74. El Kaouakibi), Kofler; S. Davi (46. Zedadka), Casiraghi ©, Tronchin (46. Martini), Coulibaly (46. Tait), Molina; Odogwu (65. Pecorino), Merkaj.

Auf der Ersatzbank: Poluzzi, Bordon, Mancini, Mallamo, Italeng, Pietrangeli, F. Davi.

Trainer: Fabrizio Castori.

FC Südtirol

US AVELLINO 1912 (3-5-2): Daffara; Fontanarosa, Simic, Enrici; Cancellotti, Palumbo (79. Besaggio), Palmiero ©️ (61. Kumi), Sounas (79. Gyabuaa), Missori; Tutino (68. Insigne), Biasci (68. Crespi).

Auf der Ersatzbank: Iannarilli, Patierno, Marchisano, Lescano, Mellino, Aloisi, Volpe.

Trainer: Raffaele Biancolino.

SCHIEDSRICHTER: Antonio Rapuano (Rimini) | Die Assistenten: Daniele Bindoni (Venezia) & Eugenio Scarpa (Collegno) | Vierter Offizieller: Andrea Zanotti (Rimini).

VAR: Alberto Santoro (Messina) | AVAR: Giacomo Camplone (Lanciano).

TOR: 0:1 Biasci (10.).

DISZIPLINARISCHE MASSNAHMEN: Gelbe Karten – Tronchin (FCS | 17.), Coulibaly (FCS | 41.), Pecorino (FCS | 67.), Daffara (AVE | 70.), Merkaj (FCS | 90+3.).

ANMERKUNGEN: Verspäteter Beginn von 30 Minuten gegenüber der ursprünglich angesetzten Anstoßzeit von 15.00 Uhr auf Anordnung der LNPB, nachdem geprüft wurde, dass die Verzögerung in der Anreise auf Umstände zurückzuführen war, die außerhalb des Einflussbereichs der Gastmannschaft lagen – in Abstimmung mit den beteiligten Vereinen. Heiterer Nachmittag, Temperaturen um 5 °C. 3.725 Zuschauer, davon 726 Gästefans. | Eckenverhältnis: 10-2 (3-1) | Nachspielzeit: 2 min + 4 min (+1).

Bezirk: Bozen

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