Die Playoffs sind für den FCS in greifbarer Nähe

Eindrucksvoller 4:0-Auswärtssieg bei Reggiana

Dienstag, 03. März 2026 | 23:19 Uhr

Von: ka

Reggio Emilia/Bozen – Im Rahmen des neunten Spieltags der Rückrunde nimmt die Mannschaft von Mister Castori dank einer äußerst abgeklärten Leistung die vollen drei Punkte aus dem „Mapei Stadium – Città del Tricolore“ mit. Es treffen Kofler (39.), Pecorino (83.), Casiraghi (86.) und Merkaj (90+3.).

FC Südtirol

Im Rahmen des 28. Spieltags, des neunten der Rückrunde der Serie BKT 2025/26, lässt der FC Südtirol aufhorchen: Die Formation unter der Leitung von Mister Fabrizio Castori setzt sich auf höchst überzeugende Weise mit 4:0 (1:0) bei Reggiana im „Mapei Stadium-Città del Tricolore“ durch und gestaltet so die aktuell laufende englische Woche der zweithöchsten italienischen Spielklasse nach dem 1:1 zuhause gegen Venezia weiterhin erfolgreich. Blickt man etwas weiter zurück, so ist der dominante Auswärtserfolg in Reggio Emilia das neunte positive Resultat im zehnten Spiel des Kalenderjahres 2026, bei sechs Siegen, drei Remis und der einzigen Niederlage in Palermo.

FC Südtirol

Gegen die „Granata“ eröffnet Raphael Kofler den Torreigen: Nach einem Casiraghi-Freistoß aus dem rechten Halbfeld köpft der junge Abwehrchef aus rund 12 Metern Distanz im hohen Bogen zum 1:0 ein (39.). Nach dem Seitenwechsel scheitert der eingewechselte Pecorino per Kopf zunächst am rechten Pfosten (55.), ehe er mit Anbruch der Schlussphase die Vorentscheidung besorgt: Nach einer erneuten Hereingabe von Molina von der rechten Seite überwindet er Micai zum 2:0 (83.). In der Folge schrauben Casiraghi – mit einem herrlichen, direkt verwandelten Freistoß aus rund 20 Metern Distanz (86.) – und Merkaj – per wuchtigem Abschluss nach Steilpass von Casiraghi (90+3.) – weiter am Ergebnis. In der Tabelle halten die Weißroten somit nun bei 37 Zählern.

FC Südtirol

ERSTE HALBZEIT

Die „Granata“ stoßen an, doch den besseren Start erwischen die Weißroten: Es läuft die 2. Minute, als Molina auf der rechten Außenbahn per Steilpass Merkaj in Szene setzt, der wiederum von der rechten Grundlinie in den Rückraum legt; dort wird Casiraghi in extremis per Grätsche von einem Verteidiger antizipiert. Der Ball kommt so zu Kapitän Tait, dessen Direktabnahme Micai spät sieht: Der Reggiana-Keeper kann sich trotzdem auszeichnen. Wenig später schlägt Casiraghi die erste Ecke der Partie von rechts in die Mitte, wo Frigerio zum Kopfball kommt; Bonetti blockt diesen mit dem Rücken ab, das Spielgerät fällt so Kofler vor die Füße, der für Simone Davi ablegt. Der Schienenspieler setzt seinen Schuss jedoch über das Gehäuse der Gastgeber (10.). In der 19. Spielminute melden sich die Hausherren offensiv an: Portanova bedient von der rechten Grundlinie aus Rover, dessen Abschluss von rechts innerhalb der Box von Kofler zur Ecke abgefälscht wird, die nichts einbringt. Am anderen Ende flankt Merkaj von rechts ins Zentrum, Papetti ist dort jedoch aufmerksam und kann Tonin antizipieren (21.). In Minute 34 fasst sich Charlys aus über 30 Metern Distanz ein Herz, sein wuchtiger Schuss rauscht knapp über das von Cragno gehütete FCS-Tor. Fünf Zeigerumdrehungen später gehen die Gäste in Führung: Casiraghi bringt einen ruhenden Ball aus dem rechten Halbfeld präzise in die Mitte, wo Kofler sich hochschraubt und aus rund 12 Metern Entfernung im hohen Bogen per Kopf ins linke Kreuzeck zum 1:0 trifft. Mit der verdienten Führung für den FC Südtirol geht es auch in die Halbzeitpause.

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ZWEITE HALBZEIT

Beide Teams tätigen zur Pause einen Wechsel: Reggiana bringt Sampirisi für Rozzio, die Weißroten hingegen ersetzen Tonin durch Pecorino. In Minute 50 steckt Molina für Merkaj gekonnt in die Box der „Granata“ durch, wo dieser, wohl zu altruistisch, zu Pecorino in die Mitte legen möchte; letzterer verpasst das Zuspiel knapp. Kurz darauf tankt sich Molina auf seiner rechten Außenbahn durch, ehe er ins Zentrum zu Pecorino flankt; dieser scheitert per Kopf am rechten Pfosten (55.). Nach einer Stunde Spielzeit zieht Simone Davi mit einer ansehnlichen Einzelaktion links in die Box der Reggiana ein, bei seinem Abschluss aus spitzem Winkel ist Micai dann allerdings auf der Hut (60.). In Minute 64 muss Cragno bei einer scharfen Hereingabe von Rover von der rechten Seite mit seinen Fäusten ran, ehe Micai am anderen Ende einen Abschluss von Federico Davi von der Strafraumgrenze entschärft (65.). Erneut nur zwei Zeigerumdrehungen später kommt Cragno aus seinem Tor, um mit den Füßen einen langen Ball zu kontrollieren: Er verletzt sich jedoch unmittelbar nach seinem ersten Ballkontakt und geht zu Boden. Fumagalli nimmt das Spielgerät an, spielt dieses jedoch – im Rahmen einer wahrlich großen Fairplay-Geste – ins Seitenaus, anstatt den Distanzschuss ins verwaiste Tor zu versuchen (67.). Für Cragno geht es nicht weiter, für ihn kommt Adamonis in die Partie (68.). In der Schlussphase dann die Vorentscheidung: Molina spielt einen Einwurf kurz auf Tronchin, der wiederum direkt zum FCS-Schienenspieler zurücklegt. Molina schlägt eine präzise Flanke ins Zentrum, wo Pecorino per Kopf zum 2:0 trifft; Micai ist noch dran, kann dem Abschluss aber nichts mehr entgegensetzen (83.). In der Folge besorgt Casiraghi auf herrliche Weise das 3:0: Er verwandelt einen Freistoß aus rund 20 Metern in zentraler Position direkt hoch im rechten Eck (86.). In der dritten Minute der Nachspielzeit markiert Merkaj den 4:0-Endstand: Nach einem langen Steckpass von Casiraghi setzt sich der Stürmer der Weißroten gegen seinen Gegenspieler durch und befördert das Leder wuchtig in die Maschen (90+3.).

FC Südtirol

Der FC Südtirol nimmt den Trainingsbetrieb bereits am morgigen Vormittag (Mittwoch, den 4. März) im heimischen FCS Center in der Sportzone Rungg wieder auf.

FC Südtirol

AC REGGIANA 1919 – FC SÜDTIROL 0:4 (0:1)

AC REGGIANA 1919 (3-5-2): Micai; Bonetti, Rozzio © (46. Sampirisi), Papetti; Libutti (71. Lambourde), Bertagnoli (59. Fumagalli), Reinhart (71. Mendicino), Charlys, Rover; Portanova, Novakovich.
Auf der Ersatzbank: Seculin, Cardinali, Vallarelli, Quaranti, Tripaldelli, Vanzelli, Pinelli, Conte.
Trainer: Lorenzo Rubinacci.
FC SÜDTIROL (3-5-2): Cragno (68. Adamonis); F. Davi, Kofler, El Kaouakibi; S. Davi (79. Zedadka), Casiraghi, Frigerio (79. Crnigoj), Tait © (73. Tronchin), Molina; Tonin (46. Pecorino), Merkaj.
Auf der Ersatzbank: Bordon, Mancini, Masiello, Martini, Sabatini, Brik, Verdi.
Trainer: Fabrizio Castori.
SCHIEDSRICHTER: Andrea Zanotti (Rimini) | Assistenten: Francesco Cortese (Palermo) & Andrea Zezza (Ostia Lido) | Vierter Offizieller: Daniele Perenzoni (Rovereto).
VAR: Marco Serra (Turin) | AVAR: Manuel Volpi (Arezzo).
TORE: 0:1 Kofler (39.), 0:2 Pecorino (83.), 0:3 Casiraghi (86.), 0:4 Merkaj (90+3.).
DISZIPLINARISCHE MASSNAHMEN: Gelbe Karten – Pecorino (FCS | 48.), Sampirisi (R | 52.).
ANMERKUNGEN: leicht bewölkter Abend, Temperaturen um 12 °C. 8.031 Zuschauer.
Eckenverhältnis: 3-4 (1-2) | Nachspielzeit: 1 Min. + 5 Min.

Bezirk: Bozen

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