Dieser Wind bläst den Fahrern wirklich das Rad unterm Hintern weg

Wind lässt Radrennen ins Wasser fallen

Freitag, 17. März 2017 | 08:23 Uhr

Kapstadt – Die “Cape Town Cycle Tour”  2017 wurde buchstäblich vom Winde verweht. Bei Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h konnte sich niemand mehr auf den Rädern halten. Irgendwann hielten es die Organisatoren für zu gefährlich und sagten das Rennen ab.

35.000 Teilnehmer hatten sich für die vierzigste Ausgabe des Rennens in Kapstadt angemeldet. Die 109 Kilometer lange Radtour ist als Jedermann-Rennen bekannt und hat Teilnehmer aus der ganzen Welt angelockt. Doch sie hatten ihre Rechnung ohne den “Kapdoktor” gemacht. So heißt der Wind, der vom Atlantik her durch Kapstadt bläst und in der Stadt regelmäßig Leute von den Füßen haut. Am stärksten ist er meistens genau im Stadtzentrum, genau dort wo das Rennen startete.

Trotz hohen Windgeschwindigkeiten ließen die Organisatoren das Rennen starten. Doch schon nach paar Minuten brachen sie es ab. Es war einfach zu gefährlich geworden. Der Wind war so stark geworden, dass er die Teilnehmer von ihren Fahrrädern warf. Viele von ihnen hatten große Mühe, ihre Fahrräder festzuhalten, da sie der Wind ihnen fast aus den Händen riss. Schließlich flog auch noch eine öffentliche Toilette durch die Straßen. Passanten haben schockierende Videos von der Stärke des Windes aufgenommen:

Das war das erste Rennen nach vierzig Jahren, das wegen dem Wind abgesagt werden musste. Die Organisatoren werden deshalb den Start des Rennens im nächsten Jahr auf eine weniger windige Jahreszeit verschieben.

Von: pf

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